Siemens Energy hat sich nach der starken Januar-Rally auf hohem Niveau eingerichtet. Statt immer neuer Rekorde zählt jetzt vor allem, ob die kommenden Termine im Februar den Kurs auch fundamental tragen. Entscheidend wird, welche Signale das Unternehmen zu Auftragseingang, Free Cashflow und Ausblick liefert.

Am Freitag schloss die Aktie bei 144,55 Euro und markierte damit zugleich ein 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von 20,06% – das zeigt, wie viel Erwartung inzwischen im Kurs steckt.

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Konsolidierung statt Sprint

Nach dem Lauf nach oben wirkt die aktuelle Phase wie eine Atempause. Die Aktie bewegt sich nahe dem Rekordniveau, während sich die Aufmerksamkeit stärker auf die nächsten harten Fakten richtet.

Ein Blick auf die technischen Kennzahlen unterstreicht das Bild: Der RSI (14 Tage) liegt bei 85,4 – ein Wert, der typischerweise auf eine kurzfristig sehr ambitionierte Bewegung hindeutet. Gleichzeitig notiert der Kurs 14% über dem 50-Tage-Durchschnitt (126,80 Euro). Das spricht für Momentum, erhöht aber auch die Fallhöhe, falls die nächsten Nachrichten enttäuschen.

Wichtige Fakten im Überblick:
- Schlusskurs Freitag: 144,55 € (+1,01%)
- 30 Tage: +20,06% | YTD: +17,71% | 12 Monate: +153,69%
- 52-Wochen-Spanne: 48,05 € bis 144,55 €
- Nächster Termin: Q1-Zahlen am 11. Februar 2026
- Hauptversammlung: 26. Februar 2026 (Berlin)

Februar wird zum Taktgeber

Der nächste klare Impuls kommt mit den Q1-Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 am 11. Februar. Im Zentrum stehen laut Ausgangslage vor allem zwei Punkte: Auftragseingang und Free Cashflow. Damit geht es nicht nur um das Zahlenwerk an sich, sondern um die Frage, ob die Jahresziele bestätigt werden können – und ob der Optimismus im Kurs die passende Grundlage hat.

Kurz danach folgt am 26. Februar die Hauptversammlung. Neben den üblichen Beschlusspunkten dürfte vor allem die Dividendenpolitik Aufmerksamkeit bekommen – gerade nach den fordernden Jahren, in denen Aktionäre auf klare Signale zur Ausschüttungsstrategie warten.

Was das für die Aktie heißt

Die Aktie steht am Rekordniveau – und damit in einer Phase, in der der Markt weniger verzeiht. Kann Siemens Energy im Februar die hohe Erwartungshaltung mit Zahlen und Aussagen untermauern? Genau darum dürften sich die nächsten Kursbewegungen drehen.

Konkret: Am 11. Februar liefert das Unternehmen mit den Q1-Ergebnissen den ersten Prüfstein, am 26. Februar folgt mit der Hauptversammlung der nächste Termin mit Signalwirkung – besonders mit Blick auf die künftige Ausschüttungspolitik.

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