Siemens Energy setzt beim Thema Versorgungssicherheit einen konkreten Hebel. Der Konzern hat sich beim IPO der österreichischen Asta Energy Solutions als Ankerinvestor eingekauft – und damit direkten Zugriff auf kritische Kupferkomponenten gesichert. Doch was bringt diese Beteiligung operativ wirklich?

Strategischer Zugriff auf Kupferkomponenten

Im Zentrum steht eine strategische Beteiligung an Asta Energy Solutions. Siemens Energy investierte rund 25 Millionen Euro und hält nun etwa 6% an dem Zulieferer. Asta gilt als Spezialist für Drilleiter und Roebelstäbe – Bauteile, die in Transformatoren und Generatoren eine Schlüsselrolle spielen und damit genau dort sitzen, wo Siemens Energy sein Kerngeschäft hat.

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Der Schritt passt zur aktuellen Realität in vielen Industrieketten: Wer kritische Vorprodukte verlässlich bekommt, kann Projekte stabiler planen und Engpässe besser abfedern. Entsprechend wurde die Nachricht am Markt freundlich aufgenommen.

IPO mit starkem Start – Rückenwind für den Deal

Der Börsengang von Asta am Freitag im Frankfurter Prime Standard war der erste IPO 2026 und verlief dynamisch: Der Erstkurs lag deutlich über dem Ausgabepreis. Neben Siemens Energy traten auch BNP Paribas Asset Management und Invesco als Ankerinvestoren auf. Insgesamt umfasste die Platzierung rund 190 Millionen Euro, wovon dem Unternehmen über eine Kapitalerhöhung etwa 125 Millionen Euro zufließen.

Damit bekommt Asta frisches Kapital fürs Wachstum – und Siemens Energy positioniert sich früh als wichtiger Partner entlang der Lieferkette.

Aktie nahe Rekordniveau – das sind die Kerndaten

Kursseitig zeigt sich der Titel weiter fest. Mit 145,80 Euro markiert die Aktie heute sogar ein neues 52‑Wochen-Hoch. Gleichzeitig signalisiert der kurzfristige Indikator eine sehr sportliche Lage: Der RSI (14 Tage) liegt bei 85,4.

Wichtige Fakten im Überblick:

  • Beteiligung: ca. 25 Mio. € investiert, rund 6% an Asta Energy
  • Aktueller Kurs: 145,80 € (+0,59% heute)
  • Momentum: +21,10% in 30 Tagen, +155,88% in 12 Monaten
  • Technik: 14,96% über dem 50‑Tage‑Durchschnitt; RSI 85,4 (sehr heiß gelaufen)

Von Analystenseite kam heute ebenfalls Unterstützung: Die Deutsche Bank bestätigte ihr „Buy“ und nannte ein Kursziel von 170 Euro.

Im Blick bleibt damit vor allem, ob der Markt die Lieferketten-Story weiter als Stabilitätsfaktor bewertet – oder ob nach dem Lauf der letzten Monate zunächst die Luft dünner wird.

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