Es zeichnete sich in den letzten Tagen bereits ab, dass Asta Energy zum Börsengang auf ein hohes Kaufinteresse stoßen würden. Das sorgte für Selbstbewusstsein beim Management, welches die vorher angekündigte Preisspanne voll ausreizte und den Ausgabepreis bei 29,50 Euro festlegte. Die ersten Kurse lagen aber noch einmal deutlich über dieser Marke.

Im frühen Handel in Frankfurt zog die Aktie bis auf 43,50 Euro im Hoch an, ehe die Lage sich bis zum Mittag wieder etwas beruhigte. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels standen noch 38,60 Euro auf dem Ticker. Begehrt bleibt das Papier damit allemal. Zu den Großinvestoren gehört unter anderem der deutsche Energietechnik-Konzern Siemens Energie, der sich Aktien im Wert von 25 Millionen Euro sicherte. Insgesamt erwartet Asta Energy aus dem Börsengang Einnahmen von 125 Millionen Euro.

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Asta Energy will weiter wachsen

Mit der Finanzspritze will Asta Energy das Wachstum weiter forcieren und von einer steigenden Nachfrage aufgrund der Energiewende profitieren. Das Unternehmen fertigt Kupferwickeldrähte- sowie Stäbe, die beispielsweise in Generatoren und Hochleistungstransformatoren zum Einsatz kommen. Im Jahr 2024 konnte damit ein Umsatz von 643 Millionen Euro erzielt werden. Dass Branchengrößen wie Siemens Energy an Bord sind, geschieht nicht ohne Grund.

Wie es mit der Aktie weitergehen wird, das lässt sich am ersten Handelstag freilich kaum einschätzen. Die Börsianer werden nun selbst ein wenig nach einem fairen Wert suchen müssen. Es zeichnet sich aber bereits ab, dass Asta Energy eher vorsichtig bei der eigenen Bewertung vorging. Die Märkte wittern eine seltene Chance, nachdem die Bewertung von Unternehmen wie Siemens Energy bereits in schwindelerregende Höhen vorgeprescht ist.

Das fängt ja gut an

Hohe Aktienkurse und neue Wachstumsaussichten sind der Stoff, aus dem an der Börse die Träume sind. Der Start von Asta Energy darf durchweg als geglückt angesehen werden. Doch sind die Börsen auch ein schnelllebiges Pflaster. Um die Begeisterung aufrechterhalten zu können, wird das Unternehmen weitere positive Neuigkeiten generieren müssen. Unter diesem Druck zu stehen, ist für Börsenkonzerne etwas Alltägliches, für Asta Energy aber vielleicht eine etwas ungewohnte Erfahrung.

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