Siemens Aktie: Termine im Blick
Bei Siemens läuft der Countdown: In den nächsten Tagen stehen gleich zwei Ereignisse an, die Investoren frische Hinweise zur operativen Verfassung liefern sollen. Entscheidend wird dabei weniger die Schlagzeile, sondern die Details – vor allem rund um Aufträge und die Dynamik in den wichtigsten Sparten.
Gestern schloss die Aktie bei 244,50 €, heute liegt sie bei 250,50 €. Damit bewegt sich der Kurs wieder nahe am 50-Tage-Durchschnitt (249,11 €) – ein Hinweis darauf, dass der Markt vor den Terminen eher abwartet als durchstartet.
Was am 12. Februar wichtig wird
Der 12. Februar 2026 bündelt gleich zwei Termine: Siemens legt die Zahlen für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor (Stichtag Ende Dezember 2025) und hält in München die ordentliche Hauptversammlung ab. Neben dem Zahlenwerk wird dort auch über die Gewinnverwendung abgestimmt. Diese Kombination erhöht die Aufmerksamkeit, weil Aussagen zum Geschäftsverlauf und die Beschlusslage zur Ausschüttung zeitlich zusammenfallen.
Der Kern: Auftragstrends in den Schlüsselsparten
Im Fokus stehen Indikationen zur Auftragsentwicklung – besonders in Digital Industries und Smart Infrastructure. Beide Bereiche gelten als Frühindikator dafür, wie investitionsfreudig die Industrie ist und wie schnell Digitalisierung und Elektrifizierung in der Praxis vorankommen. Genau hier dürfte der Markt nach Signalen suchen: Kommt wieder mehr rein – oder bleibt die Nachfrage zäh?
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Ebenfalls genau beobachtet:
- Mobility (Entwicklung der Sparte als Teil des Gesamtbilds)
- die börsennotierten Beteiligungen Siemens Healthineers und Siemens Energy, die zusätzlich Hinweise auf die „Temperatur“ im Konzernumfeld liefern können
Die Fakten im Überblick
- Heute (Freitag): 250,50 € (gestern: 244,50 €)
- Seit Jahresanfang: +3,90% | 12 Monate: +20,69%
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch (287,96 €): -13,01%
- Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt (233,45 €): +7,30%
- RSI (14 Tage): 48,7 (keine Extremzone)
Marktumfeld: Leichte Besserung, aber Trends müssen sich in Zahlen zeigen
Siemens hängt stark an der globalen Industrie- und Maschinenbaukonjunktur. Laut Quelltext zeigten jüngste Stimmungsindikatoren aus der deutschen Industrie eine leichte Besserung – ein Umfeld, das grundsätzlich stützen kann, aber erst mit echten Auftragssignalen Gewicht bekommt. Strategisch bleiben Themen wie KI in der Fertigung, Automatisierung sowie Nachhaltigkeit prägend für die Branche und damit auch für den Takt, in dem Siemens seine Ausrichtung vorantreibt.
Am 12. Februar 2026 liefern Quartalsbericht und Hauptversammlung den nächsten Realitätscheck – vor allem darüber, wie sich die Auftragslage in Digital Industries und Smart Infrastructure tatsächlich entwickelt.
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