Bitcoin: Stresstest läuft
Die größte Kryptowährung der Welt steht unter Druck. Bitcoin rutschte zwischenzeitlich unter die psychologisch wichtige Marke von 60.000 Dollar, konnte sich danach aber wieder auf rund 67.200 Dollar stabilisieren. In nur drei Wochen hat der Titel damit einen erheblichen Teil seiner vorherigen Gewinne abgegeben. Marktbeobachter sehen mehrere Faktoren, die den Kurs belasten.
Im Zentrum der Diskussion stehen vor allem geldpolitische Entscheidungen und geopolitische Spannungen. Zinsentscheidungen der Notenbanken spielen eine zunehmend wichtige Rolle für die Bewertung von Bitcoin. Steigende Zinsen machen alternative Anlagen wie Staatsanleihen attraktiver und entziehen risikoreichen Assets wie Kryptowährungen Liquidität. Die jüngsten Kursschwankungen spiegeln diese Unsicherheit wider.
Experten warnen vor weiterer Schwäche
Bekannte Marktteilnehmer wie Michael Burry und andere Analysten äußern sich skeptisch über die weitere Entwicklung des Krypto-Marktes. Die Rede ist sogar von einer möglichen "Todesspirale", sollte das Vertrauen der Investoren weiter schwinden. Solche Warnungen kommen nicht von ungefähr: Die Volatilität hat in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen, und viele Anleger fragen sich, ob der Aufwärtstrend der letzten Monate nachhaltig war.
Gleichzeitig zeigt sich am Beispiel von Strategy (MSTR), wie stark Bitcoin-Engagements auf Unternehmensbilanzen durchschlagen können. Das Softwareunternehmen, das massiv in Bitcoin investiert hat, meldete für das vierte Quartal 2025 einen Verlust von 12,6 Milliarden Dollar – hauptsächlich getrieben durch nicht realisierte Verluste auf die Bitcoin-Bestände. Trotz leichtem Umsatzwachstum von 1,9 Prozent auf 123 Millionen Dollar dominierte die Krypto-Volatilität das Gesamtbild. Interessanterweise reagierte die Aktie dennoch positiv, da Investoren offenbar weiterhin auf die langfristige Bitcoin-Strategie des Managements setzen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Neue EU-Sanktionen belasten Stimmung
Ein weiterer Belastungsfaktor für digitale Währungen könnte das neue EU-Sanktionspaket gegen Russland sein. Die Europäische Kommission plant umfassende Maßnahmen im Finanzbereich, darunter explizit ein Verbot für Geschäfte mit Kryptowährungen sowie mit dezentralen Krypto-Plattformen. Diese Regelungen sollen zum vierten Jahrestag der russischen Invasion am 24. Februar in Kraft treten und könnten die Nutzung von Bitcoin in bestimmten Regionen einschränken.
Für Anleger bleibt Bitcoin damit ein zweischneidiges Schwert: Einerseits lockt das Potenzial als alternatives Wertaufbewahrungsmittel, andererseits sorgen regulatorische Eingriffe und makroökonomische Unsicherheiten für erhebliche Kursschwankungen. Das Jahr 2026 dürfte zeigen, ob Bitcoin seine Position als digitales Gold behaupten kann oder ob die skeptischen Stimmen recht behalten.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 6. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








