Siemens Aktie: Termin rückt näher
Bei Siemens ist es gerade nicht eine neue Meldung, die den Takt vorgibt – sondern ein Datum. Am kommenden Donnerstag liefert der Konzern gleich doppelt Stoff für Anleger: Quartalszahlen und Hauptversammlung am selben Tag. Genau dort dürfte sich zeigen, ob die Story für 2026 weiter trägt.
Zuletzt lief der Kurs eher seitwärts bis leicht abwärts: In den vergangenen 7 Tagen gab die Aktie 4,60% nach und schloss gestern bei 244,50 Euro.
12. Februar: Zahlen und Hauptversammlung
Siemens veröffentlicht am Donnerstag, 12. Februar 2026, die Ergebnisse für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026. Parallel findet die ordentliche Hauptversammlung statt – in der Olympiahalle in München.
Das ist für den Markt ein ungewöhnlich „kompakter“ Termin: Zahlen, Fragen und Management-Aussagen treffen direkt aufeinander. Entscheidend wird dabei weniger die reine Rückschau, sondern vor allem die Einordnung für das laufende Geschäftsjahr.
Worauf es ankommt:
- Q1-Zahlen für GJ 2026 als erster Härtetest des neuen Geschäftsjahres
- Management-Ausblick und Erwartungen für 2026 als möglicher Kurstreiber
- Kommentare zur Auftragslage in wichtigen Bereichen wie Digital Industries und Smart Infrastructure
Eine zentrale Frage hängt damit direkt zusammen: Kommt vom Management ein klarer, belastbarer Ausblick, der die nächsten Quartale greifbarer macht?
Warum der Termin auch für den Sektor zählt
Die Siemens-Entwicklung wird im Markt häufig auch als Gradmesser für die Industrielandschaft gelesen. Entsprechend genau dürfte man hinhören, welche Signale das Unternehmen zu Themen wie Digitalisierung und Modernisierung der Infrastruktur sendet.
Im Kern geht es um den gleichen Punkt, den viele Industrie- und Technologiewerte aktuell beantworten müssen: Wie stark beeinflusst die globale Konjunktur die Investitionsbereitschaft der Kunden in genau diesen Feldern? Die Aussagen am Donnerstag könnten deshalb über Siemens hinaus als Stimmungsbild für den Sektor wirken.
Kurslage: Nah am Durchschnitt, aber unter dem Hoch
Chartseitig bewegt sich der Titel in einem Bereich, der Spielraum in beide Richtungen lässt. Der Schlusskurs liegt nur leicht unter dem 50-Tage-Durchschnitt (248,99 Euro), zugleich aber spürbar unter dem 52‑Wochen‑Hoch.
Wichtige Einordnung:
- Abstand zum 52‑Wochen‑Hoch: -15,09%
- Abstand zum 50‑Tage‑Schnitt: -1,80%
- RSI (14 Tage): 48,7 (weder überkauft noch überverkauft)
Am 12. Februar dürfte vor allem der Ausblick den Ton setzen: Fällt er klar aus und stützen ihn Aussagen zur Auftragslage in den Schlüsselsparten, hätte der Markt einen konkreten Anker für 2026 – bleibt er vage, könnte die Aktie nach den zuletzt schwächeren Wochen erst einmal auf Richtungssuche bleiben.
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