Siemens Aktie: SAF-Partnerschaft
Siemens schiebt seine Nachhaltigkeitsstrategie einen Schritt weiter nach vorn – diesmal mit Rückenwind aus der Luftfahrt. Der Konzern geht eine strategische Partnerschaft mit CAPHENIA ein, um die Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) schneller in den industriellen Maßstab zu bringen. Doch was ist an dieser Kooperation für Siemens konkret entscheidend?
Siemens liefert Automatisierung fürs Scale-up
Kern der Vereinbarung: Siemens wird für CAPHENIA der bevorzugte Partner für Automatisierung und Digitalisierung. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren zur Herstellung von Synthesegas – einem wichtigen Vorprodukt für „grünes Kerosin“. Genau hier setzt Siemens an: Mit eigener Technologie soll der Produktionsprozess optimiert und vor allem das Scale-up beschleunigt werden, also der Sprung von der innovativen Methode hin zur großindustriellen Fertigung.
Damit bleibt Siemens im vertrauten Terrain. Der Konzern nutzt seine Stärken in Digitaltechnik und Automatisierung nicht nur intern, sondern positioniert sich als Technologiebaustein für die Dekarbonisierung energieintensiver Branchen.
Warum SAF als Markt so viel Druck erzeugt
Die Luftfahrt steht unter erheblichem Druck, CO₂-Emissionen zu senken. Nachhaltige Flugkraftstoffe gelten dabei als einer der wichtigsten Hebel, um Klimaziele kurz- bis mittelfristig erreichbar zu machen. In diesem Umfeld wirkt die Zusammenarbeit zwischen einem großen Technologieanbieter und einem spezialisierten Innovator wie ein realistischer Weg, neue Verfahren schneller marktfähig zu machen.
Für Siemens ist das vor allem strategisch interessant: Wer die technische Basis für SAF-Produktion mitliefert, sitzt potenziell an einer wichtigen Stelle in der künftigen Wertschöpfungskette neuer Energieträger.
Kursbild: Nähe zum Jahreshoch, zuletzt zäher
An der Börse passt dazu ein Bild ohne große Ausschläge: Der Schlusskurs lag gestern bei 245,55 Euro. Auf 12-Monats-Sicht steht ein Plus von 10,81% zu Buche, zugleich notiert die Aktie rund 6,12% unter dem 52-Wochen-Hoch von 261,55 Euro (13.01.2026). Auch der Blick auf den 50-Tage-Durchschnitt (250,22 Euro) zeigt: Kurzfristig läuft es eher seitwärts bis leicht gebremst.
Unterm Strich unterstreicht die Kooperation die Rolle von Siemens als Ausrüster der grünen Transformation – operativ dreht sich alles darum, CAPHENIAs Verfahren für Synthesegas schneller in den Industriebetrieb zu bringen und damit SAF-Produktion zu beschleunigen.
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