Enovix Aktie: Deutliches Umsatzplus
Enovix hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordumsatz abgeschlossen und treibt die Kommerzialisierung seiner Silizium-Anoden-Batterien voran. Das Unternehmen profitierte dabei vor allem von einer starken Nachfrage aus dem Verteidigungs- und Industriesektor. Doch während die technologische Validierung Fortschritte macht, stellt sich für Anleger eine entscheidende Frage: Reicht das aktuelle Wachstum aus, um die hohen operativen Verluste während der Skalierungsphase aufzufangen?
Rekordergebnisse und Kapitalrückgabe
Im vierten Quartal 2025 erzielte Enovix einen Umsatz von 11,3 Millionen US-Dollar, was den Gesamtjahresumsatz auf 31,8 Millionen US-Dollar hob – eine Steigerung von 38 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung spiegelt die zunehmende Marktakzeptanz in spezialisierten Segmenten wider. Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge auf Non-GAAP-Basis im Gesamtjahr auf 23 %, was auf eine optimierte operative Ausführung und steigende Produktionsvolumina hindeutet.
Ein deutliches Signal an den Kapitalmarkt sendet der Vorstand mit der Autorisierung eines neuen Aktienrückkaufprogramms im Volumen von bis zu 75 Millionen US-Dollar. Dieser Schritt unterstreicht die Zuversicht des Managements in die finanzielle Stabilität des Unternehmens, das zum Jahresende über liquide Mittel in Höhe von rund 621 Millionen US-Dollar verfügte. Dieses Polster soll vor allem dazu dienen, die anstehenden Qualifizierungsprozesse abzuschließen und die Produktion weiter hochzufahren.
Fortschritte bei der Qualifizierung
Operativ konzentriert sich Enovix derzeit auf die Zertifizierung seiner Batterien für den Massenmarkt. Bei Smartphone-Batterien erfüllen aktuelle Kundenproben laut Unternehmensangaben die Anforderungen an Energiedichte, Schnellladefähigkeit und Sicherheit. Wichtige regulatorische Hürden wurden zudem im Bereich der „Smart Eyewear“ genommen: Durch den Erhalt der CCC-Zertifizierung für China und der UL-Zulassung ist der Weg für den kommerziellen Einsatz der AI-1-Batterien in diesem Markt frei.
Ausblick auf das Startquartal
Für das laufende erste Quartal 2026 gibt sich das Management jedoch gewohnt vorsichtig. Aufgrund saisonaler Effekte und des Timings bei Verteidigungsprogrammen erwartet Enovix einen Umsatz zwischen 6,5 und 7,5 Millionen US-Dollar. Da weiterhin massiv in die Fertigungsreife investiert wird, prognostiziert das Unternehmen einen operativen Verlust zwischen 29 und 32 Millionen US-Dollar auf Non-GAAP-Basis.
An der Börse wird dieser Spagat zwischen technologischem Fortschritt und hohen Ausgaben derzeit skeptisch beäugt. Die Aktie notiert mit 5,21 Euro rund 36 % unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt, was den anhaltenden Druck auf den Titel verdeutlicht. Die nächsten Meilensteine für das Unternehmen werden die weiteren Qualifizierungsrunden bei Smartphone-Herstellern im Laufe des Jahres 2026 sein.
Enovix-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Enovix-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Enovix-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Enovix-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Enovix: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








