Ørsted Aktie: Milliarden-Deal und US-Sieg
Kurz vor der Bilanzvorlage räumt der Konzern auf. Mit einem Milliardenverkauf in Europa und einem entscheidenden Gerichtserfolg in den USA schärft der Weltmarktführer für Offshore-Windenergie sein Profil. Doch reicht dieser strategische Doppelschlag, um das Vertrauen der Anleger vor den Zahlen am Freitag zurückzugewinnen?
Fokus auf Offshore
Ørsted trennt sich von seinem gesamten europäischen Onshore-Geschäft. Käufer ist Copenhagen Infrastructure Partners (CIP), der Preis liegt bei rund 1,44 Milliarden Euro. Das Paket umfasst Wind-, Solar- und Speicherprojekte in Deutschland, Spanien, Großbritannien und Irland – sowohl bestehende Anlagen als auch solche im Bau.
Dieser Schritt ist mehr als eine bloße Kapitalbeschaffung. Er markiert den Abschluss eines umfangreichen Desinvestitionsprogramms, das insgesamt rund 46 Milliarden Dänische Kronen in die Kassen spülte. Das Ziel ist klar definiert: Die Bilanz wird stabilisiert und das Kapital konsequent auf die Kernkompetenz Offshore-Windkraft umgelenkt.
Grünes Licht in den USA
Fast zeitgleich gelang dem Unternehmen in den USA ein wichtiger juristischer Erfolg. Ein Bezirksgericht hob am Montag den verhängten Baustopp für das Projekt „Sunrise Wind“ auf. Die einstweilige Verfügung hatte die Arbeiten an dem 924-Megawatt-Park vor der Küste New Yorks seit Dezember blockiert.
Mit dem Richterspruch können die Bauarbeiten sofort wieder aufgenommen werden, während das eigentliche Hauptverfahren weiterläuft. Die Inbetriebnahme des Windparks, der rund 600.000 Haushalte versorgen soll, ist fest für 2027 eingeplant. Damit verschwindet ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor aus der Projektpipeline.
Ausblick
Das Timing dieser Nachrichten ist präzise gewählt: Morgen, am Freitag, präsentiert Ørsted den Geschäftsbericht für 2025. Mit der Kapitalspritze aus dem Onshore-Verkauf und der rechtlichen Klarheit beim US-Projekt „Sunrise Wind“ tritt das Management mit bereinigten Vorzeichen vor die Investoren. Der Fokus der morgigen Analystenkonferenz dürfte sich damit voll auf die operative Profitabilität und die konkrete Prognose für das laufende Jahr richten.
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