Procter & Gamble hat seine Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahrs 2026 vorgelegt – und sie zeigen ein gemischtes Bild. Der Konsumgüterriese steigerte zwar den Umsatz leicht, doch das Volumen schrumpfte. Trotz einer Dividendenerhöhung und Aktienrückkäufen stellt sich die Frage: Kann P&G in einem schwierigen Marktumfeld wieder Schwung aufnehmen?

Die Zahlen im Detail

Im zweiten Quartal erzielte Procter & Gamble einen Umsatz von 22,21 Milliarden Dollar – ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,88 Dollar und übertraf damit leicht die Erwartungen der Analysten.

Das Problem: Hinter dem Umsatzwachstum verbirgt sich ein Volumenschwund von einem Prozent. Das deutet darauf hin, dass P&G vor allem über Preiserhöhungen gewachsen ist, während die verkauften Mengen zurückgingen. In einem Umfeld, in dem viele Haushalte verstärkt auf den Preis achten, ist das eine heikle Balance.

Für das Gesamtjahr 2026 hält das Unternehmen an seiner Prognose fest:

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  • Organisches Umsatzwachstum: 0 bis 4 Prozent
  • Wachstum des bereinigten Gewinns je Aktie: 0 bis 4 Prozent

Die Spanne ist breit – und lässt Raum für Interpretationen. P&G navigiert vorsichtig durch ein Marktumfeld, in dem Konsumenten zunehmend preissensibel reagieren.

Kapitalrückfluss an Aktionäre

Trotz der moderaten Wachstumsaussichten setzt P&G auf Kontinuität bei der Aktionärsvergütung. Für das laufende Geschäftsjahr plant das Unternehmen, rund 10 Milliarden Dollar an Dividenden auszuschütten und etwa 5 Milliarden Dollar in Aktienrückkäufe zu investieren. Die nächste Quartalsdividende wird am 17. Februar ausgezahlt.

Diese Strategie unterstreicht die Fähigkeit von P&G, selbst in schwächeren Phasen verlässliche Cashflows zu generieren. Für einkommensorientierte Anleger bleibt die Aktie damit attraktiv.

Ausblick bleibt verhalten

Die Herausforderungen für Procter & Gamble sind klar: Stagnierenden Volumen steht ein Markt gegenüber, der auf Effizienz und Preisdisziplin setzt. Die kommenden Quartale werden zeigen, ob P&G seine Marken so positionieren kann, dass auch die Mengen wieder steigen – oder ob das Unternehmen weiterhin auf Preismacht angewiesen bleibt.

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