Shell setzt sein Kapitalrückgabeprogramm fort und hat gestern eigene Aktien zum Zweck der Einziehung zurückgekauft. Der Schritt ist Teil des bereits Anfang Februar angekündigten Rückkaufprogramms. Was heißt das konkret – und wie läuft die Umsetzung ab?

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Maßnahme: Rückkauf eigener Aktien zur anschließenden Einziehung
- Kaufdatum: Gestern
- Programmstart (Ankündigung): Anfang Februar
- Abwicklung: über Morgan Stanley bis Anfang Mai

Breite Abwicklung über mehrere Börsenplätze

Die Rückkäufe erfolgten nicht nur über die London Stock Exchange, sondern auch über weitere Handelsplätze wie Chi‑X und BATS. Zusätzlich nutzte Shell europäische Venues, darunter Euronext Amsterdam und CBOE DXE.

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Damit verteilt das Unternehmen die Umsetzung planmäßig über mehrere Märkte – ein gängiger Ansatz, um die Transaktionen innerhalb des Programms über verschiedene Liquiditätsquellen abzuwickeln.

Morgan Stanley trifft die Handelsentscheidungen

Shell hat die laufende Phase des Rückkaufprogramms an Morgan Stanley & Co. International übertragen. Laut Vereinbarung trifft die Bank die Handelsentscheidungen dabei unabhängig vom Unternehmen. Der entsprechende Zeitraum läuft vom Programmstart Anfang Februar bis Anfang Mai.

Ziel: Ausstehendes Aktienkapital reduzieren

Shell ordnet die Transaktionen klar der Kapitalrückgabe an Aktionäre zu. Der Mechanismus dahinter: Die zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden, wodurch sich das ausgegebene Aktienkapital verringert.

Die Umsetzung erfolgt innerhalb der geltenden Vorgaben der britischen und europäischen Marktregulierung. Bis Anfang Mai bleibt Morgan Stanley mit dieser Programmphase beauftragt.

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