Bloom Energy hat sich in den letzten zwölf Monaten zu einem der spektakulärsten Titel am Markt entwickelt. Getrieben vom immensen Energiehunger neuer KI-Rechenzentren konnte der Brennstoffzellen-Spezialist seine Bewertung vervielfachen. Doch nach starken Quartalszahlen und einer optimistischen Prognose fragen sich Investoren: Ist die aktuelle Bewertung gerechtfertigt oder bereits zu viel Zukunftsmusik eingepreist?

Starke Quartalszahlen als Fundament

Fundamentale Unterstützung für die langfristige Aufwärtsbewegung lieferten die jüngsten Zahlen zum vierten Quartal. Das Unternehmen übertraf die Erwartungen deutlich: Der Gewinn pro Aktie lag mit 0,45 USD weit über der Analystenschätzung von 0,25 USD. Auch der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um fast 36 Prozent auf knapp 778 Millionen USD. Diese Ergebnisse bestätigen, dass Bloom Energy seine Wachstumsstrategie zunehmend in profitable Zahlen ummünzen kann.

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Der Wachstumstreiber: Energie für KI

Der eigentliche Treibstoff für die Kursfantasie ist der rasant steigende Energiebedarf von Hyperscale-Rechenzentren. Bloom Energy positioniert sich hier als Schlüssellieferant für eine zuverlässige Stromversorgung vor Ort, unabhängig von oft überlasteten öffentlichen Netzen. Partnerschaften mit Schwergewichten wie Oracle und Brookfield Asset Management untermauern diese Strategie. Um die wachsende Nachfrage zu bedienen, plant das Unternehmen, seine Produktionskapazität bis Ende 2026 von einem auf zwei Gigawatt zu verdoppeln.

Hohe Volatilität und Analystenmeinungen

Trotz der langfristigen Euphorie bleibt die Aktie extrem schwankungsanfällig. Während der Titel auf Jahressicht um über 430 Prozent zulegen konnte, gab es zuletzt Gewinnmitnahmen – auf 7-Tages-Sicht steht ein Minus von knapp 14 Prozent zu Buche, was den Kurs auf 133,93 USD drückte. Auch am Optionsmarkt zeigt sich ein gespaltenes Bild mit ungewöhnlichen Transaktionen, die sowohl auf weitere Kurssteigerungen als auch auf Absicherungen hindeuten.

Analysten reagierten indes überwiegend positiv auf die Geschäftsentwicklung. BMO Capital Markets erhöhte das Kursziel auf 149 USD, während China Renaissance sogar ein Ziel von 207 USD ausrief. Bewertungsexperten mahnen jedoch zur Vorsicht, da der aktuelle Börsenwert bereits hohe Erwartungen widerspiegelt.

Der Fokus liegt nun auf der Umsetzung der ambitionierten Ziele für das laufende Geschäftsjahr. Das Management stellt für 2026 einen Umsatz zwischen 3,1 und 3,3 Milliarden USD sowie einen Gewinn je Aktie von bis zu 1,48 USD in Aussicht – konkrete Messlatten, an denen sich die Aktie in den kommenden Quartalen beweisen muss.

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