Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Airesis navigiert weiterhin durch schwieriges Fahrwasser. Mit dem Ablauf des provisorischen Nachlassstundungs-Moratoriums am vergangenen Montag steht das Unternehmen an einem kritischen Punkt seiner Sanierung. Anleger, die nach der Dekotierung von der Schweizer Börse im November 2025 auf Klarheit hofften, müssen sich weiterhin gedulden.

Die aktuelle Lage im Überblick:

  • Moratorium beendet: Die viermonatige Frist zur Schuldenrestrukturierung endete am 16. Februar 2026.
  • Insolvenz-Blockade: Das Verfahren bei der Hauptbeteiligung Le Coq Sportif in Frankreich behindert die Bilanzierung.
  • Berichtsvakuum: Der Jahresbericht 2024 konnte aufgrund fehlender Finanzdaten noch immer nicht finalisiert werden.

Folgen des Moratoriums-Endes

Airesis nutzte die Zeit seit Oktober 2025, um Optionen für eine finanzielle und operative Restrukturierung zu prüfen. Mit dem Ende des gerichtlichen Schutzes muss das Management nun beweisen, dass die erarbeiteten Konzepte tragfähig sind. Reichen die bisherigen Maßnahmen für einen Neuanfang aus?

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Die Antwort darauf hängt maßgeblich davon ab, ob neue Finanzierungsquellen erschlossen werden konnten. Da die Aktie seit dem 13. November 2025 nicht mehr an der SIX Swiss Exchange gehandelt wird, ist der Zugang zu frischem Kapital über den öffentlichen Markt versperrt. Die Kommunikation gegenüber den verbliebenen Anteilseignern gewinnt damit an Bedeutung, um das Vertrauen in die außerbörsliche Fortführung zu sichern.

Die Hürde Le Coq Sportif

Das Schicksal von Airesis bleibt eng mit der französischen Marke Le Coq Sportif verknüpft. Das dortige Insolvenzverfahren ist der Hauptgrund für die massiven Verzögerungen in der Berichterstattung der Holding. Ohne verlässliche Daten der wichtigsten Tochtergesellschaft lassen sich die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Airesis-Gruppe kaum seriös bewerten.

Dieser Mangel an Transparenz erschwert die Sanierungsbemühungen erheblich. Solange keine Klarheit über die Quote oder den Fortbestand der französischen Beteiligung herrscht, bleibt die Bewertung der gesamten Gesellschaft spekulativ.

Das Insolvenzverfahren bei Le Coq Sportif wird sich nach aktuellen Einschätzungen bis Juni 2026 hinziehen. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die finanzielle Stabilität der Airesis-Gruppe fragil. In den kommenden Wochen muss das Management darlegen, wie die operative Neuausrichtung ohne die gewohnten Börsenstrukturen finanziert werden soll, um eine Anschlussinsolvenz der Holding zu vermeiden.

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