Shell treibt sein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm voran und setzt damit ein klares Signal an die Aktionäre. Der britische Energieriese kauft Papiere im Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar zurück – trotz schwächelnder Gewinne und strategischer Herausforderungen bei der Förderung.

Rückkäufe bis zum Frühjahr

Das am 5. Februar 2026 gestartete Programm soll noch vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen für Q1 2026 abgeschlossen sein. Die erworbenen Aktien werden anschließend eingezogen, wodurch sich die Anzahl der ausstehenden Papiere verringert.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Shell?

Die Kapitalrückführung erfolgt parallel zu durchwachsenen Geschäftszahlen. Im vierten Quartal 2025 brach der Gewinn ein – belastet durch niedrigere Ölpreise und Probleme im Chemiegeschäft. Dennoch erhöhte Shell die Quartalsdividende auf 0,372 US-Dollar je Aktie.

Reserven unter Druck

Hinter der Großzügigkeit gegenüber Aktionären verbirgt sich ein strukturelles Problem: Die Reichweite der nachgewiesenen Öl- und Gasreserven ist auf unter acht Jahre gesunken. Dieser Wert gibt an, wie lange Shell mit den aktuellen Vorkommen die Produktion auf dem jetzigen Niveau aufrechterhalten kann.

Das Management reagiert mit Kostensenkungen und dem Versprechen, die vorgelagerte Förderung zu beschleunigen. Shell konzentriert sich auf steuerbare Faktoren, um die Auswirkungen schwacher Energiepreise abzufedern.

Die zentrale Frage bleibt: Kann der Konzern gleichzeitig Milliarden an Aktionäre ausschütten und die nötigen Mittel aufbringen, um durch Neuentdeckungen oder Zukäufe die Reserve-Basis wieder aufzustocken? Der Markt beobachtet genau, ob Shell die Balance zwischen kurzfristiger Kapitalrückführung und langfristigem Wachstum meistert.

Shell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Shell-Analyse vom 11. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Shell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Shell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Shell: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...