Shell startet ins Jahr 2026 mit Veränderungen in der Unternehmensführung und einem fortgesetzten Aktienrückkaufprogramm. Während die wichtigsten Börsenplätze heute wegen des Neujahrsfeiertags geschlossen bleiben, greifen bereits neue Governance-Strukturen, und der Konzern knüpft an seine Kapitalrückführungsstrategie aus dem Vorjahr an.

Neue Aufsichtsräte und Ausschussrollen

Mit heutigem Tag erweitert Shell sein Board of Directors um zwei Mitglieder. Holly Koeppel und Clare Scherrer haben ihre Mandate als Non-Executive Directors offiziell angetreten. Die im Dezember angekündigten Personalien sollen die Aufsicht insbesondere in zentralen Steuerungsbereichen stärken.

Die beiden Neuzugänge übernehmen sofort Funktionen in wichtigen Board-Ausschüssen:

  • Audit and Risk Committee: Holly Koeppel und Clare Scherrer werden Mitglieder dieses Prüfungs- und Risikoausschusses.
  • Sustainability Committee: Holly Koeppel wirkt zusätzlich im Nachhaltigkeitsausschuss mit.
  • Remuneration Committee: Clare Scherrer verstärkt den Vergütungsausschuss für das Top-Management.

Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund anstehender Wechsel im Gremium: Die langjährigen Directors Catherine Hughes und Neil Carson werden zur Hauptversammlung 2026 aus dem Board ausscheiden.

Aktienrückkauf zum Jahresende 2025

Unmittelbar vor dem Jahreswechsel hat Shell sein laufendes Aktienrückkaufprogramm weiter umgesetzt. In der letzten Handelssitzung 2025 am 31. Dezember wurden über den beauftragten Broker Merrill Lynch International weitere eigene Aktien erworben.

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Die Käufe erfolgten auf den beiden Hauptbörsenplätzen der Gesellschaft:

  • London Stock Exchange (LSE): Rückkauf von 297.575 Aktien zu einem volumengewichteten Durchschnittspreis (VWAP) von 27,3601 £.
  • Euronext Amsterdam (XAMS): Rückkauf von 264.431 Aktien zu einem VWAP von 31,3902 €.

Das Programm läuft planmäßig bis zum 30. Januar 2026 weiter. Innerhalb dieses Rahmens trifft der Broker eigenständig die Entscheidungen zu Umfang und Timing der Transaktionen, auch während anstehender Closed Periods.

Die erworbenen Aktien werden eingezogen. Dadurch sinkt die Zahl ausstehender Aktien geringfügig, was sich rechnerisch positiv auf Kennziffern wie den Gewinn je Aktie (EPS) auswirken kann.

Ausgangslage zum Jahresbeginn

Für eine aktuelle Markteinordnung müssen Investoren heute auf die Schlusskurse vom 31. Dezember zurückgreifen, da die Handelsplätze geschlossen sind. In der letzten Sitzung 2025 zeigte sich die Shell-Aktie stabil: An der NYSE schloss Shell (Ticker: SHEL) im nachbörslichen Handel bei 73,58 US-Dollar und damit leicht im Plus.

Wesentliche operative oder finanzielle Kennzahlen hat der Konzern zum Jahreswechsel nicht vorgelegt, im Fokus stehen derzeit die personellen Änderungen im Board und die bestätigte Fortsetzung des Rückkaufprogramms.

Zum Jahresstart stellt sich damit folgende Situationsübersicht dar:

  • Governance: Zwei neue Non-Executive Directors seit heute im Amt.
  • Kapitalrückführung: Aktienrückkauf mit bestätigten Transaktionen vom 31. Dezember aktiv.
  • Handel: Börsen geschlossen; die nächste reguläre Handelssitzung mit Reaktionsmöglichkeit auf die Veränderungen ist morgen.

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