Shell Aktie: Erfolgsbasis gestärkt!
Öl ist wieder der Taktgeber – und Shell profitiert davon gleich doppelt. Zum einen treiben steigende Rohölpreise die Stimmung im Energiesektor. Zum anderen stützt der Konzern den Kurs mit Aktienrückkäufen und höheren Ausschüttungen. Doch wie belastbar ist diese Kombination, wenn am Markt gleichzeitig von Überangebot die Rede ist?
Ölpreis als Kurstreiber
Der jüngste Schub kommt vor allem vom Rohölmarkt. Globale Ölpreise markierten zuletzt Sechsmonatshochs. Auslöser waren laut Bericht vor allem steigende geopolitische Risiken, konkret die Zuspitzung zwischen den USA und Iran.
Dazu kam ein handfester Datenpunkt: Die US-Energiebehörde meldete einen unerwartet starken Rückgang der Rohöllagerbestände um 9 Millionen Barrel. Solche Überraschungen wirken oft wie ein Katalysator, weil sie die Sorge vor knapperem Angebot kurzfristig verstärken.
Auch wenn die Internationale Energieagentur ein Überangebot von 3,7 Millionen Barrel pro Tag schätzt, hielt sich der Markt laut den genannten Quellen erstaunlich robust. Als Gründe werden wiederkehrende geopolitische Störungen, saisonal stärkere Nachfrage und OPEC+-Fördermengen genannt, die weiterhin unter den Quoten liegen. Zusätzlichen Rückenwind lieferten Nachfragesignale aus den USA: Die Produktionsdaten für Januar 2026 zeigten den größten monatlichen Anstieg seit elf Monaten.
Rückkäufe und Dividende: Fokus auf Kapitalrückflüsse
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Parallel dazu fährt Shell eine offensiv sichtbare Kapitalrückgabe. Am 20. Februar kaufte der Konzern 1.595.356 eigene Aktien zum Einzug zurück. Das ist Teil eines 3,5-Milliarden-Dollar-Rückkaufprogramms, das Anfang des Monats angekündigt wurde und bis zum 1. Mai 2026 läuft. Auch zuvor gab es ähnliche Transaktionen, etwa am 16. Februar (1.380.295 Aktien) und am 6. Februar (1.637.748 Aktien).
Zusätzlich wurde die Quartalsdividende um 4% auf 0,372 Dollar je Aktie erhöht. Untermauert wird das durch die Jahreszahlen: Der Gewinn, der 2025 den Aktionären zuzurechnen war, stieg laut Bericht um 11% auf 17,8 Milliarden Dollar. Der freie Cashflow lag bei 26 Milliarden Dollar, zudem summieren sich die Kosteneinsparungen seit 2022 auf 5 Milliarden Dollar. Gleichzeitig ist die Nettoverschuldung auf 45,7 Milliarden Dollar gestiegen – ein Punkt, der bei steigenden Ausschüttungen ebenfalls im Blick bleibt.
Kursbild: nahe am Hoch
Auch im Kursbild spiegelt sich der Rückenwind: Mit 33,83 € lag der Schlusskurs am Freitag nur rund 0,44% unter dem 52‑Wochen‑Hoch. Auf 30 Tage gerechnet steht ein Plus von 7,18% zu Buche.
Bis zum 1. Mai 2026 dürfte damit vor allem zweierlei im Fokus bleiben: Ob der Ölpreis die jüngste Stärke halten kann – und wie konsequent Shell das laufende Rückkaufprogramm weiter umsetzt.
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