ServiceNow hat einen schwierigen Start in das Jahr 2026 hinter sich: Rund 30 Prozent verlor das Papier seit Januar an Wert. Die Sorge, dass generative KI traditionelle Software-Modelle verdrängen könnte, lastet schwer auf dem Kurs. Doch nun sendet CEO Bill McDermott mit einer Millionen-Investition ein deutliches Signal an die zweifelnden Märkte.

Koordiniertes Signal der Führungsebene

Bill McDermott hat laut aktuellen Veröffentlichungen private Mittel in Höhe von 3 Millionen Dollar verwendet, um Aktien des eigenen Unternehmens über die Börse zu kaufen. Doch dieser Kauf ist nur ein Teil der Botschaft. Zeitgleich haben McDermott und vier weitere Top-Manager ihre sogenannten "Rule 10b5-1"-Handelspläne gestoppt. Diese Pläne regeln normalerweise den automatischen Verkauf von Aktienpaketen.

Dass die Führungsetage diese Verkäufe nun aktiv aussetzt und der Chef zeitgleich massiv zukauft, ist eine demonstrative Wette auf das eigene Unternehmen. Es unterstreicht die interne Überzeugung, dass der aktuelle Abverkauf überzogen ist.

Bewertung unter Druck

Die Aktie notiert derzeit im Bereich von 104 bis 108 Dollar, weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 211,48 Dollar. Dieser Absturz hat die Marktkapitalisierung auf rund 109 Milliarden Dollar gedrückt. Der Grund für die Talfahrt liegt in der weit verbreiteten Marktangst, dass fortschrittliche KI-Modelle die klassischen, platzbasierten Lizenzstrukturen (Seat-based Licensing) von ServiceNow obsolet machen könnten.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ServiceNow?

Strategische Antwort auf KI-Ängste

Um genau diesen Bedenken operativ zu begegnen, verkündete ServiceNow heute eine mehrjährige Partnerschaft mit Tata Consultancy Services (TCS). Ziel der Kooperation ist es, KI-Anwendungen in kritischen Unternehmensbereichen wie Personalwesen, Finanzen und Lieferketten zu beschleunigen.

ServiceNow will dabei weg von isolierten Pilotprojekten hin zu skalierbaren Lösungen. TCS wird hierfür branchenspezifische Anwendungen direkt auf der ServiceNow-Plattform entwickeln. Ergänzend dazu hat das Unternehmen zuletzt gezielt im Cybersicherheitssektor zugekauft, um die neuen, autonomen KI-Workflows abzusichern.

Die Kombination aus der strategischen Neuausrichtung mit TCS und dem abrupten Stopp der Insider-Verkäufe definiert eine klare Linie des Managements. Während der Markt fundamentale Risiken einpreist, signalisiert die Führungsetage mit dem Einsatz von eigenem Kapital, dass sie die aktuelle Bewertung für eine Übertreibung hält.

ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 23. Februar liefert die Antwort:

Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...