ServiceNow Aktie: CEO kauft nach
ServiceNows CEO hat für drei Millionen US-Dollar eigene Aktien erworben – ein Signal, das in der aktuellen Marktlage nicht unbemerkt bleibt. Die Aktie notiert rund 42 Prozent unter ihrem Jahreshoch vom Juli 2025 und hat damit erheblich an Wert verloren. Gleichzeitig rollt das Unternehmen eine Reihe neuer KI-Produkte aus. Dreht sich die Stimmung?
Neue KI-Produkte für Behörden und Unternehmen
Auf dem jährlichen Government Forum stellte ServiceNow gleich zwei neue Produkte vor: „EmployeeWorks" verbindet konversationelle KI mit Enterprise-Suche und ServiceNow-Workflows, um Anfragen in natürlicher Sprache automatisch zu verarbeiten – für potenziell knapp 200 Millionen Mitarbeiter. „Autonomous Workforce" ergänzt das Angebot um KI-Spezialisten, die eigenständig Aufgaben in sicheren Behörden-Cloud-Umgebungen ausführen sollen.
Der erste dieser KI-Spezialisten – ein Level-1-IT-Service-Desk-Agent – ist in kontrollierter Verfügbarkeit und soll im zweiten Quartal 2026 allgemein verfügbar werden. Erste Ergebnisse zeigen, dass er über 90 Prozent der IT-Mitarbeiteranfragen abdeckt und Fälle 99 Prozent schneller löst als herkömmliche Prozesse. Die Moveworks-KI, die ServiceNow übernommen hat, erhielt zudem FedRAMP-Moderate-Zertifizierung für GovCloud – und öffnet damit die Tür für US-Bundesbehörden und Verteidigungsauftragnehmer.
Auf Partnerschaftsseite schlossen sich NTT DOCOMO, StarHub und ServiceNow zusammen, um mit Hilfe von ServiceNow CRM Roaming-Probleme für Reisende automatisch zu lösen. Eine kommerzielle Markteinführung ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Im Gesundheitsbereich entstand eine Kooperation mit Autonomize AI.
Solide Zahlen, aber Markt bleibt skeptisch
Das vierte Quartal 2025 verlief stark: Die Abonnementerlöse stiegen um 21 Prozent auf 3,47 Milliarden US-Dollar, der Gewinn je Aktie übertraf die Erwartungen. Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen (cRPO) kletterten um 25 Prozent auf 12,85 Milliarden US-Dollar – ein Indikator für die Qualität der Auftragspipeline. Dennoch konnte auch das den Kursrückgang damals nicht stoppen.
Für 2026 prognostiziert ServiceNow Abonnementerlöse zwischen 15,53 und 15,57 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von rund 19,5 bis 20 Prozent entspräche. Die operative Marge soll auf 32 Prozent steigen, die Free-Cashflow-Marge auf 36 Prozent. Zusätzlich hat der Verwaltungsrat ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von fünf Milliarden US-Dollar genehmigt. Das KI-Produkt Now Assist kommt derzeit auf einen jährlichen Vertragswert von 600 Millionen US-Dollar – und soll sich 2026 verdoppeln.
Nvidia-Chef Jensen Huang argumentierte zuletzt öffentlich, dass generative KI und etablierte Softwareplattformen wie ServiceNow eher zusammenarbeiten als sich gegenseitig verdrängen. Das stützte zumindest die Stabilisierungsthese im breiteren Softwaresektor.
Der nächste große Prüfstein ist das Quartalsergebnis, das für den 21. April 2026 erwartet wird. Dann zeigt sich, ob die neue KI-Produktpalette bereits messbare finanzielle Spuren hinterlässt.
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