SAP Aktie: Zoll-Schock!
Donald Trump hat am Wochenende die Karten neu gemischt – und SAP bekam die volle Breitseite zu spüren. Nach der Supreme-Court-Entscheidung gegen die bisherigen Notfallzölle verhängte der US-Präsident zunächst einen pauschalen Importsatz von 10 Prozent, den er nur einen Tag später auf 15 Prozent hochschraubte. Die Folge: Der DAX-Konzern verlor am Montag rund 4 Prozent und führte die Verliererliste im deutschen Leitindex an.
Unklare Rechtslage belastet
Die neue Zollregelung basiert auf Section 122 des Trade Act von 1974 – doch zentrale Fragen bleiben offen. Wann treten die Zölle in Kraft? Welche Ausnahmen gelten? Müssen alle Länder den gleichen Satz zahlen? Das Europäische Parlament reagierte umgehend und fror die Ratifizierung des EU-US-Handelsabkommens bis Anfang März ein. Für exportorientierte Technologiewerte wie SAP bedeutet das maximale Unsicherheit in einem ohnehin angespannten Marktumfeld.
Die Walldorfer schlossen am Montag bei 166,80 Euro – und damit auf einem neuen 52-Wochen-Tief. Damit hat die Aktie seit Jahresbeginn mehr als 17 Prozent eingebüßt.
BlackRock stockt minimal auf
Zeitgleich meldete der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock eine geringfügige Veränderung seiner Position. Per 18. Februar hält BlackRock nun 6,50 Prozent der Stimmrechte an SAP, zuvor waren es 6,49 Prozent. Die freiwillige Konzernmeldung erfolgte aufgrund einer Schwellenberührung auf Tochtergesellschaftsebene.
Jahresbericht und Dividende im Fokus
Am Donnerstag veröffentlicht SAP den integrierten Jahresbericht für 2025. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 2,50 Euro je Aktie vor – ein Plus von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Auszahlung ist für den 8. Mai geplant, vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung am 5. Mai. Parallel läuft seit Anfang Februar die erste Tranche des Aktienrückkaufprogramms über bis zu 2,6 Milliarden Euro.
Doch die Kapitalmarktmaßnahmen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Cloud-Wachstum Investoren enttäuscht hat. Der Current Cloud Backlog wuchs im Gesamtjahr 2025 nur um 25 Prozent – zu wenig für viele Analysten. Für 2026 stellt SAP ein Cloud-Umsatzwachstum von 23 bis 25 Prozent in Aussicht, was einer weiteren Verlangsamung entspricht.
Der Jahresbericht am Donnerstag dürfte zusätzliche Details zur strategischen Ausrichtung liefern. Ob diese ausreichen, um die Zoll-Nervosität zu überwinden, bleibt fraglich – zumal die Nvidia-Quartalszahlen später in der Woche den gesamten Tech-Sektor in Bewegung bringen könnten.
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