LPKF Aktie: Auftragseinbruch schürt Skepsis
LPKF Laser & Electronics sieht sich mit einer deutlich abgekühlten Nachfrage konfrontiert. Der Auftragseingang des Technologieunternehmens brach im Geschäftsjahr 2025 auf 91,6 Millionen Euro ein, was die Aktie heute spürbar unter Druck setzt. Mit dem Transformationsprogramm „North Star“ versucht das Management nun, den Konzern operativ neu auszurichten, stellt die Aktionäre jedoch zunächst auf ein schwieriges Übergangsjahr ein.
Operative Schwäche bei den Auftragseingängen
Die Bilanz für 2025 offenbart die aktuellen Baustellen. Der Umsatz sank um 6,2 Prozent auf 115,3 Millionen Euro. Zwar konnte das bereinigte EBIT mit 0,8 Millionen Euro das Vorjahresniveau leicht übertreffen, jedoch bereiten die vorausschauenden Indikatoren Sorgen. Besonders der auf 27,1 Millionen Euro zusammengeschmolzene Auftragsbestand verdeutlicht, dass LPKF derzeit die nötige Dynamik fehlt, um an vergangene Wachstumsraten anzuknüpfen.
Hoffnungsträger LIDE und Solar
Um die Profitabilität bis 2028 wieder in den zweistelligen Prozentbereich zu hieven, fokussiert sich der Konzern verstärkt auf die LIDE-Technologie für Halbleiterverpackungen sowie auf Anwendungen im Bereich der Perowskit-Solarzellen. Diese technologischen Schwerpunkte sollen im Rahmen der „North Star“-Strategie die künftige Ertragskraft sichern. Die Umsetzung dieser Neuausrichtung wird Zeit in Anspruch nehmen, weshalb 2026 primär als Jahr des Umbaus fungieren soll.
Vorsichtiger Ausblick belastet den Kurs
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Führung mit einem Umsatz zwischen 105 und 120 Millionen Euro. Bei der bereinigten EBIT-Marge ist die Spanne mit -3,0 bis 4,5 Prozent weit gefasst und lässt sogar operative Verluste möglich erscheinen. Der Markt quittiert diese Unsicherheit heute mit einem Kursminus von rund 7,1 Prozent. Damit notiert das Papier bei 6,24 Euro und entfernt sich weiter von seinem 52-Wochen-Hoch, das im Juli 2025 noch bei 9,25 Euro markiert wurde.
Die kommenden Monate werden zeigen, wie schnell die Effizienzmaßnahmen des neuen Strategieprogramms greifen. Da der Auftragsbestand zum Jahresstart 2026 deutlich niedriger liegt als im Vorjahr, hängt der Erfolg des Übergangsjahres maßgeblich davon ab, ob die technologischen Fokus-Bereiche zeitnah in nennenswerte neue Aufträge umgemünzt werden können.
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