SAP Aktie: KI-Panik treibt Schnäppchenjäger an
Während die Softwarebranche unter massiven KI-Sorgen leidet, sieht die Privatbank Berenberg ausgerechnet jetzt die Kaufgelegenheit. Analyst Nay Soe Naing stuft SAP weiterhin mit "Buy" ein und belässt das Kursziel bei 250 Euro – aktuell notiert die Aktie bei rund 175 Euro. Das bedeutet: satte 43 Prozent Kurspotenzial.
Die These der Analysten: Künstliche Intelligenz wird derzeit als "existenzielles Risiko" in die Kurse eingepreist. Der "wahllose Abverkauf" habe jedoch übertrieben. Die tatsächlichen Auswirkungen würden deutlich differenzierter ausfallen, als die Marktstimmung vermuten lasse. Berenberg hat eine "Einkaufsliste" für die gebeutelte Softwarebranche erstellt – neben kleineren Werten wie ATOSS Software und Nemetschek hebt die Bank auch SAP positiv hervor.
Aktienrückkauf signalisiert Selbstvertrauen
Parallel zum Analystenurteil zeigt SAP mit Taten, was das Management vom eigenen Unternehmen hält. Am 5. und 6. Februar kaufte der Konzern insgesamt 1,64 Millionen eigene Aktien zu durchschnittlich 170,56 Euro zurück – Gesamtvolumen: 279 Millionen Euro. Ein klassisches Signal: Das Unternehmen hält die eigenen Papiere für unterbewertet.
Die Kursentwicklung am Dienstag blieb trotz der positiven Analysteneinschätzung verhalten. Die Aktie bewegte sich zwischen 174,86 und 175,98 Euro im XETRA-Handel – nahezu unverändert zum Vortag.
Soziales Engagement stärkt Markenimage
Abseits der Börse demonstriert SAP mit seiner Tochter SmartRecruiters strategisches Denken in Sachen Unternehmensverantwortung. Die Recruiting-Plattform hat ein 5-Millionen-Dollar-Förderprogramm aufgelegt, das gemeinnützige Organisationen im Bereich Arbeitsmarktzugang unterstützt. 20 Organisationen profitieren vom SmartGiving Fund, der über die Tides Foundation verwaltet wird.
Eine der Empfänger-Organisationen ist Girls Who Code – eine Initiative, die Frauen und unterrepräsentierte Gruppen an Technologie-Karrieren heranführt. CEO Rebecca Carr betont: "Wir glauben, dass Recruiting Leben verändern kann." Das Programm zahlt direkt auf SAPs Mission ein: Talentakquise für alle zugänglich machen.
Die KI-Debatte wird SAP weiter begleiten. Doch während andere in Panik verfallen, könnte genau diese Übertreibung die Chance für Anleger sein, die an die langfristige Substanz des Walldorfer Konzerns glauben.
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