Cameco Aktie: Durchbruch naht
Die Cameco-Aktie legte am Montag einen beachtlichen Sprung um 4,7 Prozent auf 118,97 US-Dollar hin – Rückenwind lieferten gleich zwei angehobene Analystenziele innerhalb weniger Tage. Doch das eigentliche Momentum kommt aus Indien: Der kanadische Uranproduzent steht offenbar kurz vor dem Abschluss eines milliardenschweren Liefervertrags, der die Weichen für das nächste Jahrzehnt stellen könnte.
Wichtige Eckpunkte im Überblick:
- Raymond James hebt Kursziel auf 180 kanadische Dollar (zuvor 165 CAD)
- Angeblicher Indien-Deal über 2,8 Milliarden US-Dollar vor Abschluss
- Quartalszahlen kommen am Freitag vor Handelsbeginn
Analysten erhöhen den Einsatz
Raymond James schraubte das Kursziel für die in Toronto gelisteten Aktien auf 180 kanadische Dollar hoch und bekräftigte die "Outperform"-Einstufung. Bereits am 6. Februar hatte National Bankshares nachgezogen und sein Ziel auf 175 CAD (von 145 CAD) angehoben – ebenfalls mit positivem Rating. Die Begründung: Der Uranmarkt bleibt eng, und Cameco sitzt strategisch am richtigen Hebel.
Beide Häuser sehen erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber den aktuellen Notierungen. Als Treiber nennen sie strukturelle Defizite auf dem globalen Nuklearbrennstoffmarkt, die dem Unternehmen erlauben, langfristige Verträge zu günstigen Bedingungen abzuschließen.
Der Indien-Vertrag als Game-Changer
Das eigentliche Highlight liegt jedoch in Delhi: Cameco verhandelt Berichten zufolge über einen zehnjährigen Uranliefervertrag mit Indien, dessen Wert auf rund 2,8 Milliarden US-Dollar (circa 3,9 Milliarden CAD) geschätzt wird. Die Unterzeichnung soll im März im Rahmen hochrangiger diplomatischer Gespräche erfolgen.
Indien treibt den Ausbau seiner Atomkraftkapazitäten massiv voran und will bis 2047 eine deutlich größere Nuklearflotte betreiben. Langfristige Brennstoffverträge sind dabei unverzichtbar. Für Cameco würde der Deal nicht nur Milliarden-Umsätze sichern, sondern auch die Strategie bestätigen, sich in einer Phase steigender Uranpreise langfristig zu binden.
Quartalszahlen im Fokus
Am Freitag, den 13. Februar, legt das Unternehmen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor – vor Handelsbeginn. Anleger erwarten vor allem Klarheit zur Produktionsausrichtung in den Minen Cigar Lake und McArthur River sowie Details zum Vertragsportfolio. Die Konsensschätzungen deuten auf solide Erlöse hin, doch entscheidend wird sein, ob Cameco höhere Spotpreise in seinen realisierten Vertragspreisen widerspiegeln kann.
Die Veröffentlichung dürfte auch Hinweise darauf geben, wie schnell sich der potenzielle Indien-Deal in den Büchern niederschlagen könnte – und ob weitere Großverträge in Vorbereitung sind.
Cameco-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cameco-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Cameco-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cameco-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Cameco: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








