Die Walldorfer haben einen dicken Fisch an Land gezogen. SAP sichert sich eine mehrjährige strategische Technologiepartnerschaft mit Syngenta – einem der weltweit führenden Agrarkonzerne. Das Besondere: Künstliche Intelligenz soll dabei zum Herzstück der gesamten Unternehmensstruktur werden.

Die Dimension dieser Zusammenarbeit ist beachtlich. Syngenta, mit Präsenz in über 90 Ländern, wird SAPs Cloud-ERP-Lösungen unternehmensübergreifend einsetzen. Von der Produktion über die Lieferkette bis hin zu Produkten für Landwirte – überall sollen KI-gestützte Tools zum Einsatz kommen. Feroz Sheikh, Chief Information and Digital Officer bei Syngenta, bringt es auf den Punkt: "KI ist zum zentralen Wettbewerbsvorteil für Syngenta geworden."

Was steckt konkret dahinter?

Der Deal startet mit SAP Cloud ERP Private Solutions, die den gesamten Wertschöpfungsprozess modernisieren sollen. Über die SAP Business Data Cloud entsteht eine einheitliche, skalierbare Datenbasis – die Grundlage für Echtzeit-Entscheidungen und KI-Integration. Hinzu kommen SAP Business AI und der KI-Copilot Joule, die schnellere und intelligentere Entscheidungen ermöglichen sollen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SAP?

Die Herausforderung ist real: Bis 2050 müssen voraussichtlich 10 Milliarden Menschen ernährt werden – bei gleichzeitig volatilen Klimabedingungen und komplexen Lieferketten. Syngenta setzt auf SAPs Technologie, um diese Mammutaufgabe zu bewältigen und dabei gleichzeitig schneller innovieren zu können.

Benchmark für die Branche?

SAP-CTO Philipp Herzig spricht von einem "Benchmark für digitale Innovation in der Landwirtschaft". Tatsächlich könnte diese Partnerschaft Signalwirkung haben. Wenn Syngenta zeigt, dass sich durch Cloud- und KI-Technologien nachhaltiges Wachstum und Effizienz in einer der kritischsten Branchen weltweit erzielen lassen, dürften weitere Großkonzerne aufmerksam werden.

Für SAP bedeutet der Deal einen wichtigen Referenzkunden im Agrarsektor. Die Positionierung als KI-Plattform für ganze Industrien nimmt konkrete Formen an. Während andere Tech-Konzerne noch über KI-Anwendungen diskutieren, liefert SAP bereits produktionsreife Enterprise-Lösungen.

Der Zeitpunkt passt. Während parallel dazu die US-Regierung Finanzinvestoren den Aufkauf größerer Positionen in Einfamilienhäusern untersagt und damit den Immobilienmarkt stabilisieren will, zeigt SAP mit diesem Deal: Der wahre Wachstumsmotor liegt in der digitalen Transformation etablierter Industrien. Nicht im spekulativen Handel, sondern in der Effizienzsteigerung realer Wertschöpfung.

SAP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SAP-Analyse vom 15. Januar liefert die Antwort:

Die neusten SAP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SAP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

SAP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...