UBS Aktie: Entscheidungswoche steht an
Die Schweizer Großbank steht vor einem Spagat: Am 4. Februar präsentiert UBS ihre Zahlen für 2025 – und die Erwartungen sind hoch nach der überzeugenden Performance im dritten Quartal. Gleichzeitig spitzt sich der Konflikt mit Bern über schärfere Kapitalregeln zu. Während die Bank vor 23 Milliarden Dollar zusätzlicher Kapitalanforderungen warnt, geht der Bundesrat von einer baldigen Einigung aus.
Die Fakten im Überblick
Quartalszahlen (4. Februar):
- Erste vollständige Jahresbilanz seit Credit-Suisse-Übernahme
- Q3 2025: Gewinn je Aktie bei 0,76 USD (Konsens: 0,48 USD)
- CEO Sergio Ermotti präsentiert zusammen mit CFO Todd Tuckner
Regulatorischer Konflikt:
- UBS rechnet mit 23 Mrd. USD Mehrkapital durch neue Regeln
- Schweizerische Bankiervereinigung unterstützt UBS-Position
- Gesetzesentwurf soll 2027 ins Parlament
Weitere Entwicklungen:
- Goldpreisprognose auf 6.200 USD/Unze erhöht (zuvor: 5.000 USD)
- Immobilienfonds plant Kapitalerhöhung von 156 Mio. CHF
Regulierung als Wettbewerbsnachteil
Die Bank wehrt sich vehement gegen die geplanten Verschärfungen des Bankengesetzes und der Eigenmittelverordnung. Der Kern des Streits: UBS sieht sich durch einen "Swiss Finish" – nationale Auflagen, die über internationale Standards hinausgehen – gegenüber Konkurrenten wie JPMorgan oder HSBC benachteiligt.
Laut Bloomberg rechnet die Schweizer Regierung dennoch damit, dass die Großbank die meisten Forderungen akzeptieren wird. Ein Kompromiss scheint vorgezeichnet, auch wenn die öffentliche Stellungnahme von UBS und der Bankiervereinigung vom 12. Januar eine harte Linie suggeriert.
Credit-Suisse-Integration im Fokus
Die Zahlen am 4. Februar werden erstmals einen Gesamtüberblick über das erste Jahr nach der Fusion liefern. Im dritten Quartal hatte UBS die Erwartungen klar übertroffen – ein Zeichen dafür, dass die Integration schneller vorankommt als ursprünglich angenommen. Die entscheidende Frage lautet: Lassen sich die Kostensynergien wie geplant heben, ohne dass die Ertragsseite leidet?
Nach der Zahlenvorlage folgen am 9. März der vollständige Geschäftsbericht und am 15. April die Hauptversammlung. Spätestens dort dürfte auch das Kapitalthema erneut auf der Tagesordnung stehen.
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