Salesforce Aktie: Solide Impulse
Salesforce liefert neue Zahlen – und gleich mehrere Signale, die Anleger einordnen müssen. Denn neben einem Gewinn über den Erwartungen gab es zuletzt auffällige Insider-Käufe und große, langfristige Vertragsmeldungen. Was sagt das in Summe über die operative Verfassung aus?
Zahlen: Gewinn schlägt Erwartungen
Im jüngsten Quartalsbericht meldete Salesforce einen Gewinn je Aktie von 3,25 US-Dollar und lag damit über der Analysten-Erwartung von 2,86 US-Dollar. Beim Umsatz ging es weiter aufwärts: 10,26 Milliarden US-Dollar bedeuten ein Plus von 9,1% gegenüber dem Vorjahr.
Für das vierte Quartal 2026 stellte das Unternehmen einen Gewinn je Aktie zwischen 3,02 und 3,04 US-Dollar in Aussicht. Dazu kamen Kennzahlen zur Profitabilität: Eine Nettomarge von 17,91% und eine Eigenkapitalrendite (ROE) von 14,41% zeigen, dass Salesforce in einem anspruchsvollen Umfeld weiter ordentlich verdient.
Wichtigster Kurs-Kontext: Trotz der operativen Stabilität steht die Aktie auf Sicht von 30 Tagen klar tiefer (−17,12%). Das unterstreicht, wie sensibel der Markt aktuell bei Softwarewerten bleibt.
Insider, Vertrag, London: Drei Signale neben dem Quartalsbericht
Parallel zu den Zahlen gab es mehrere Unternehmensmeldungen, die das Bild abrunden:
- Insiderkauf: Anfang Dezember 2025 erwarb Direktor G. Mason Morfit 96.000 Aktien. Solche Käufe werden häufig als Hinweis gewertet, dass Führungskräfte die Bewertung für attraktiv halten – auch wenn das keine Garantie für kurzfristige Kursgewinne ist.
- US-Army-Vertrag: Ende Januar 2026 meldete Salesforce einen substanziellen 10-Jahres-Vertrag mit der US-Armee zur Modernisierung von Sicherheitsabläufen. Lange Laufzeiten sind hier der Kernpunkt: Sie können Planbarkeit bringen, gerade in unsicheren Budgetsituationen.
- London-Standort: Zudem wurde der Mietvertrag für die Salesforce Tower in London bis 2036 verlängert. Das ist weniger ein Kurstreiber, signalisiert aber langfristige Standort- und Kapazitätsplanung.
SaaS-Branche unter Druck – KI verschiebt Budgets
Der Artikel ordnet die Entwicklung auch branchenweit ein: Im SaaS-Sektor war zuletzt „Turbulenz“ zu spüren. Ein Treiber ist die Verschiebung von Unternehmensbudgets in Richtung Künstliche Intelligenz. Das verändert Prioritäten: Klassische Software-Ausgaben werden stärker hinterfragt, während AI-Integration und Automatisierung zum strategischen Muss werden.
Salesforce positioniert sich in diesem Umfeld mit weiterem Wachstum und soliden Margen – muss aber, wie der gesamte Sektor, beweisen, dass AI-Investitionen nicht nur Kosten sind, sondern sich in nachhaltiger Nachfrage und Profitabilität niederschlagen.
Zum nächsten wichtigen Prüfstein wird damit die Umsetzung der angekündigten Perspektive für Q4 2026: Ob die Prognose hält und wie stark AI und Großverträge das Geschäft tatsächlich tragen, dürfte den Ton für die kommenden Monate setzen.
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