Siemens arbeitet weiter an zwei Stellschrauben, die Anleger gern sehen: Der Konzern kauft eigene Aktien zurück und baut seine Präsenz in wichtigen Auslandsmärkten aus. Gleichzeitig rückt ein Datum näher, das mehr Substanz liefern dürfte als jede Pflichtmitteilung: Am 12. Februar legt Siemens Quartalszahlen vor.

Aktienrückkauf läuft weiter

Aus einer Mitteilung von gestern (2. Februar) geht hervor, dass Siemens sein laufendes Rückkaufprogramm fortsetzt. In der Woche vom 26. Januar bis 1. Februar wurden insgesamt 304.815 eigene Aktien über Xetra erworben. Seit dem Start am 12. Februar 2024 summiert sich der Rückkauf damit auf 21.109.946 Aktien. Abgewickelt werden die Käufe über eine beauftragte Bank im Rahmen der EU-Regeln (Marktmissbrauchsverordnung).

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Wichtig dabei: Solche Rückkäufe sind meist kein „Gamechanger“ von heute auf morgen. Sie signalisieren aber Kontinuität – und können das Papier in ruhigeren Phasen stützen.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
- Rückkäufe (26.01.–01.02.2026): 304.815 Aktien
- Rückkäufe seit Programmstart (12.02.2024): 21.109.946 Aktien
- Nächster Berichtstermin: 12. Februar 2026 (Q1 GJ 2026)
- Ebenfalls am 12. Februar: Hauptversammlung (GJ 2025)

Mehr Präsenz in Saudi-Arabien – und Fokus auf Digitalisierung

Parallel dazu erweitert Siemens Digital Industries Software seine Aufstellung im Nahen Osten: Ebenfalls gestern wurde das erste Büro in Saudi-Arabien eröffnet. Der Standort soll die digitale Transformation im Königreich unterstützen und Kunden unter anderem aus Automotive, Energie, Industriefertigung und Smart Infrastructure bedienen. Operativ soll die Niederlassung von Riad, Dschidda und Khobar aus arbeiten.

Das passt zur Stoßrichtung, die Siemens in den vergangenen Jahren immer stärker betont: Digitalisierung nicht nur als Produkt, sondern als Türöffner für neue Projekte und Kundenbeziehungen.

Messeauftritt als Schaufenster für Building-Tech

Auf der AHR Expo 2026 in Las Vegas (2.–4. Februar) zeigt Siemens zudem Lösungen rund um Gebäudeautomation und digitale Gebäudetechnologien. Genannt werden unter anderem Desigo sowie KI-gestützte Building X-Anwendungen für energieeffiziente und nachhaltige Gebäude. Für den Markt ist das vor allem ein Blick darauf, welche Themen Siemens im Gebäudesegment offensiv nach vorn stellt.

Aktie mit Abstand zum Hoch – Blick auf den 12. Februar

An der Börse bleibt die Stimmung insgesamt konstruktiv: Der Schlusskurs von gestern (Montag) lag bei 260,35 Euro. Auf 12 Monate steht ein Plus von 28,66%, gleichzeitig notiert der Titel rund 9,59% unter dem 52‑Wochen‑Hoch (287,96 Euro). Das zeigt: Die Aktie hat sich erholt, aber das Rekordniveau ist nicht mehr weit entfernt.

Die entscheidendere Wegmarke ist jedoch der Terminplan: Am 12. Februar 2026 veröffentlicht Siemens die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026, die Analystenkonferenz ist für 8:30 Uhr MEZ angesetzt – und am selben Tag findet auch die Hauptversammlung statt. Damit dürfte sich dann zeigen, ob die aktuelle Zuversicht durch Zahlen und Ausblick weiter untermauert wird.

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