Salesforce Aktie: Milliarden-Deal mit US-Armee
Salesforce bricht aus dem reinen Cloud-Geschäft aus und sichert sich massive Regierungsaufträge. Mit einem Volumen von bis zu 5,6 Milliarden US-Dollar für die US-Armee und einer neuen Allianz gegen Waldbrände setzt das Unternehmen strategische Ausrufezeichen. Dennoch bleibt die Aktie im Sog der allgemeinen Tech-Schwäche gefangen.
Strategische Expansion und KI-Einsatz
Zum Ende der Handelswoche sorgte Salesforce mit signifikanten Schritten in den Verteidigungs- und Infrastruktursektor für Aufsehen. Im Zentrum steht ein langfristiger Vertrag mit der U.S. Army. Die Vereinbarung läuft über zehn Jahre und hat ein potenzielles Volumen von bis zu 5,6 Milliarden US-Dollar. Ziel ist die Modernisierung der Armee-Operationen durch den Einsatz von Datenanalytik und KI-Werkzeugen.
Zusätzlich gab das Unternehmen am 26. Januar die Gründung von EMBERPOINT LLC bekannt, einem Joint Venture mit dem Rüstungskonzern Lockheed Martin, dem Energieversorger PG&E und der Großbank Wells Fargo. Das neue Unternehmen soll künstliche Intelligenz und autonome Systeme zur Erkennung und Bekämpfung von Waldbränden nutzen. Salesforce liefert hierbei die digitale Plattform, um verschiedene Datenströme in einem einheitlichen Reaktionssystem zu bündeln, während Lockheed Martin die Detektionssysteme beisteuert.
Ergänzend dazu erweiterte Salesforce sein Produktportfolio um "Agentforce Field Service" und "Agentforce Voice". Diese neuen Tools zielen darauf ab, autonome Drohnen in den Außendienst zu integrieren und KI-gestützte Sprachinteraktionen im Kundenservice zu ermöglichen. Analysten von Citizens bestätigten am Freitag ihr "Market Outperform"-Rating und verwiesen darauf, dass die "Agentforce"-Plattform bereits signifikante wiederkehrende Umsätze generiert.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Salesforce?
Microsoft belastet die Stimmung
Trotz der positiven Unternehmensnachrichten konnte sich die Salesforce-Aktie dem negativen Markttrend nicht entziehen. Auslöser für den breiten Druck auf Software-Titel waren die Quartalszahlen von Microsoft am 28. Januar. Der Branchenprimus berichtete über steigende Kosten für KI-Infrastruktur, was bei Anlegern Sorgen über die Profitabilität des Sektors schürte.
Diese Skepsis spiegelt sich im Kursverlauf wider. Die Salesforce-Aktie beendete den Handel am Freitag bei 212,29 US-Dollar, was einem Tagesverlust von 0,84 Prozent entspricht. Auf Monatssicht summieren sich die Verluste auf fast 20 Prozent, da Investoren derzeit Risiken im Software-Bereich abbauen.
Der Erfolg der neuen Regierungsaufträge und die Monetarisierung der KI-Tools werden entscheidend sein, um das Sentiment wieder zu drehen. Kurzfristig überlagern jedoch die Kostensorgen im KI-Sektor die operativen Fortschritte bei Salesforce.
Salesforce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Salesforce-Analyse vom 31. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Salesforce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Salesforce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Salesforce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








