Salesforce liefert operativ solide Zahlen, gleichzeitig zeigt der Kurs seit Jahresbeginn nach unten. Fundamentale Kennziffern und Marktverlauf passen im Moment nur bedingt zusammen. Im Hintergrund treibt das Management große Initiativen rund um KI und „Agentic“ Workflows voran – die Börse bleibt bisher zurückhaltend.

Qualität stark, Trend schwach

Analysen bescheinigen Salesforce weiterhin eine hohe Qualität, gestützt auf Effizienz und finanzielle Stabilität. Umsatz und Ergebnis wachsen weiter, was grundsätzlich für ein robustes Geschäftsmodell spricht.

Auf der Kursseite ergibt sich jedoch ein anderes Bild:
Indikatoren für kurz-, mittel- und langfristige Trends signalisieren einen klaren Abwärtstrend. Die Aktie liegt seit Jahresbeginn im Minus.

Zusätzliche Spannung bringt die Frage der Bewertung ins Spiel.
Einige Ansätze sehen die Aktie eher am oberen Ende der Bewertungsskala und sprechen von einem Aufschlag gegenüber den fundamentalen Kennzahlen. Andere Modelle, insbesondere eine am 22. Januar veröffentlichte Discounted-Cashflow-Analyse, kommen dagegen zu dem Schluss, dass der Titel deutlich unterbewertet sei und sich aktuell in einer wichtigen Unterstützungszone bewege. In diesem Kontext wird zudem ein kräftiger Anstieg der Free-Cashflow-Marge im Geschäftsjahr 2026 erwartet.

KI-Offensive mit Agentforce und Slackbot

Parallel zur schwächeren Kursdynamik forciert Salesforce seine Strategie im Bereich künstliche Intelligenz. Im Mittelpunkt steht KI-gestütztes, weitgehend automatisiertes Customer-Relationship-Management.

Kernbausteine dieser Ausrichtung sind:
- Agentforce als Plattform für KI-gestützte, „agentische“ Workflows
- Slackbot als persönlicher KI-Assistent für die Arbeit

Mitte Januar hat Salesforce die allgemeine Verfügbarkeit des KI-basierten Slackbot bekanntgegeben. Das Tool soll als persönlicher Arbeitsagent fungieren und Aufgaben automatisieren.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Salesforce?

Kurz darauf folgte am 15. Januar eine Kooperation mit dem Weltwirtschaftsforum: Auf dem Jahrestreffen 2026 in Davos stellt Salesforce globalen Führungskräften einen speziellen „Agentic Assistant“ zur Verfügung. Diese Schritte fügen sich in den breiteren Trend der SaaS-Branche, in der KI-native Plattformen und automatisierte, agentenbasierte Workflows zunehmend zum Kern der Produktstrategien werden.

Was der Markt im Blick hat

In den kommenden Monaten wird sich zeigen, in welchem Maß die starke Positionierung im KI-Segment zum Treiber für die Aktie werden kann. Entscheidend ist, ob Salesforce die angekündigten KI-Funktionen in skalierbare Produkte und messbare Effizienzgewinne für Kunden umsetzt – genau darauf achten derzeit viele Investoren.

Der Terminkalender des Unternehmens liefert mehrere Ansatzpunkte, an denen das Management seine Strategie konkretisieren und Fortschritte demonstrieren kann:

  • Jüngste Ankündigungen:
  • Allgemeine Verfügbarkeit von Slackbot: 13. Januar
  • Partnerschaft mit dem Weltwirtschaftsforum für einen KI-Assistenten: 15. Januar
  • Kundenreferenz mit dem Application-Security-Anbieter Checkmarx: 20. Januar

  • Marktumfeld:

  • Die Aktie liegt seit Jahresbeginn bis heute im negativen Bereich.

  • Anstehende Termine:

  • Go Beyond ITSM with Agentforce IT Service: 4. Februar
  • Agentforce World Tour Sydney: 25. Februar
  • Agentforce World Tour Washington D.C.: 26. März
  • TDX (Developer-Konferenz): 15.–16. April
  • Tableau Conference: 5.–7. Mai
  • Connections (Marketing-Konferenz): 3.–4. Juni
  • Dreamforce: 15.–17. September

Diese Termine bieten voraussichtlich zusätzliche Einblicke in Produkt-Roadmap, KI-Schwerpunkte und Umsetzungstempo – und damit auch neue Ansatzpunkte für die Bewertung der Aktie.

Salesforce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Salesforce-Analyse vom 26. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Salesforce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Salesforce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Salesforce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...