Salesforce Aktie: Milliarden-Rückkauf auf Pump
Salesforce hat eine der größten Schuldenfinanzierungen in der Geschichte des Softwaresektors abgeschlossen — und das Geld fließt direkt in den Rückkauf eigener Aktien. Am 13. März 2026 platzierte der Konzern Anleihen im Volumen von 25 Milliarden US-Dollar, um ein Aktienrückkaufprogramm exakt gleicher Größe zu finanzieren.
Die Struktur des Deals
Die Anleiheemission verteilt sich auf acht Tranchen mit Laufzeiten bis ins Jahr 2066. Die Zinssätze reichen von 4,5 Prozent für die kürzesten Laufzeiten bis zu 6,7 Prozent für die 40-jährigen Papiere. Nach Abzug von Underwriting-Kosten stehen netto rund 24,88 Milliarden Dollar zur Verfügung — vollständig reserviert für das Rückkaufprogramm. Begleitet wurde die Transaktion von J.P. Morgan, BofA, Barclays, Citigroup und Wells Fargo.
Ergänzend sicherte sich Salesforce einen separaten, unbesicherten Kredit über 6 Milliarden Dollar mit fünfjähriger Laufzeit. Dieser dient ausschließlich der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten und hält die Anleiheerlöse damit vollständig für die Aktienrückkäufe frei.
Sofortige Wirkung, offene Abrechnung
Der Rückkauf läuft in zwei Phasen ab. Bereits am 16. März 2026 — also morgen — sollen rund 80 Prozent der anvisierten Aktien geliefert werden. Die endgültige Abrechnung, die den tatsächlichen Rückkaufpreis auf Basis der durchschnittlichen Handelskurse festlegt, folgt im vierten Quartal 2026.
Für die Aktionäre bedeutet das eine unmittelbare Verringerung der umlaufenden Aktien und damit eine direkte Stützung der Bewertung. Auf der anderen Seite steigt die Schuldenlast des Unternehmens erheblich — inklusive dauerhafter Zinszahlungen, die die Kostenbasis langfristig belasten. Gerade im KI-Zeitalter, in dem Softwarekonzerne hohe Investitionen in neue Infrastruktur stemmen müssen, ist das eine Bilanzwette mit langem Zeithorizont. Die Aktie notiert aktuell rund 19 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts — der Markt bewertet den Schritt bislang verhalten.
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