Der Essener Energieversorger untermauert seine Ambitionen im Bereich Erneuerbare Energien mit einem prominenten Partner. Durch einen neuen Stromabnahmevertrag mit dem Tech-Giganten Amazon sichert sich RWE langfristige Erlöse für sein Nordsee-Projekt. Diese operative Stärke spiegelt sich auch im Chart wider, der aktuell nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch notiert.

Die wichtigsten Entwicklungen:
* Großkunde: Amazon nimmt 110 MW Windstrom aus der Nordsee ab.
* Kapitalmaßnahme: Aktienrückkaufprogramm läuft planmäßig weiter.
* Infrastruktur: Bau eines 400-MW-Batteriespeichers in Lingen angekündigt.
* Trend: Kursplus von gut 12 % auf 30-Tage-Sicht.

Tech-Riese sichert sich Offshore-Kapazitäten

Im Zentrum der aktuellen Unternehmensnachrichten steht das sogenannte Power Purchase Agreement (PPA) mit Amazon. Der am 3. Februar 2026 kommunizierte Vertrag sieht vor, dass RWE 110 Megawatt Leistung aus dem geplanten Offshore-Windpark „Nordseecluster B“ an den US-Konzern liefert. Das Projekt befindet sich rund 50 Kilometer nördlich der Insel Juist und soll 2029 in den kommerziellen Betrieb gehen.

Für RWE ist dieser Abschluss strategisch wertvoll, da er nicht nur Einnahmen sichert, sondern die Partnerschaft auf eine neue Ebene hebt. Es ist die erste Zusammenarbeit beider Konzerne außerhalb der USA. Im Gegenzug unterstützt Amazon Web Services (AWS) die digitale Transformation von RWE mit Cloud-Diensten und KI-Technologie. Weltweit summieren sich die Vereinbarungen zwischen den Unternehmen mittlerweile auf über ein Gigawatt erneuerbare Kapazität.

Aktienrückkauf stützt den Kurs

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Neben dem operativen Geschäft treibt das Management die Pflege des Aktienkurses durch eigene Käufe voran. Im Rahmen des bis zu 1,5 Milliarden Euro schweren Rückkaufprogramms erwarb RWE allein in der letzten Januarwoche fast 400.000 eigene Anteile über die Handelsplattform Xetra.

Diese kontinuierliche Nachfrage trifft auf eine ohnehin positive Marktstimmung. Die Aktie konnte seit Jahresbeginn bereits um rund 14,6 % zulegen und notiert mit aktuell 53,78 Euro in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch bei 54,48 Euro. Der Abstand zum gleitenden 200-Tage-Durchschnitt beträgt inzwischen fast 33 %, was den robusten Aufwärtstrend technisch bestätigt.

Ausbau der Speichertechnologie

Um die volatile Einspeisung aus Wind- und Solarkraft besser steuern zu können, investiert der Konzern parallel in die Infrastruktur. Erst Ende Januar kündigte RWE den Bau eines Großbatteriespeichers am Standort Lingen an. Mit einer Leistung von 400 Megawatt soll die Anlage künftig zur Netzstabilität beitragen und das Portfolio an flexiblen Erzeugungskapazitäten ergänzen.

Anleger richten ihren Blick nun auf den 12. März 2026. An diesem Datum legt RWE den Geschäftsbericht für 2025 vor. Bestätigen sich die prognostizierten Zahlen – ein bereinigtes EBITDA zwischen 4,55 und 5,15 Milliarden Euro sowie eine Dividende von 1,20 Euro –, dürfte dies die jüngste Kursentwicklung fundamental untermauern.

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