RWE Aktie: JPMorgan hebt an
RWE sichert sich neue Verträge in Großbritannien und Deutschland, während Analysten ihre Prognosen anpassen. JPMorgan erhöhte das Kursziel deutlich auf 57 Euro – streicht aber gleichzeitig einen wichtigen Positiv-Status. Der Grund: Sorgen vor dem März-Geschäftsbericht könnten die Stimmung drücken.
Die wichtigsten Fakten:
- JPMorgan hebt Kursziel von 51 auf 57 Euro an
- Status "Positive Catalyst Watch" wurde gestrichen
- Neuer Fünfjahres-Vertrag mit Lidl GB über 100 GWh jährlich
- Solarpark-Portfolio im Rheinischen Revier wächst auf 61 MW
Britische Windauktion treibt Bewertung
Analyst Pavan Mahbubani begründete die Kurszielhebung vor allem mit dem erfolgreichen Abschneiden bei der jüngsten Offshore-Wind-Auktion in Großbritannien. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen deutlich und stärken die Position des Konzerns im wichtigen britischen Markt.
Dennoch nahm JPMorgan die Aktie von der "Positive Catalyst Watch"-Liste. Die Begründung: Der im März erwartete Geschäftsbericht birgt Enttäuschungspotenzial. Die Bank rechnet damit, dass die Zahlen die zuletzt gestiegenen Erwartungen möglicherweise nicht vollständig erfüllen können.
Operative Erfolge in zwei Märkten
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Der Stromabnahmevertrag mit Lidl GB sichert dem Einzelhändler über fünf Jahre hinweg 100 Gigawattstunden Ökostrom pro Jahr. Die Energie stammt aus dem Offshore-Windpark Gwynt y Môr in der Irischen See und deckt rechnerisch mehr als 15 Prozent des britischen Lidl-Bedarfs.
Im Rheinischen Revier verkaufte RWE 49 Prozent eines 14-Megawatt-Solarparks bei Niederzier an die kommunale Neuland Hambach GmbH. Die Partnerschaft umfasst nun insgesamt 61 Megawatt installierte Solarleistung in der Region.
Vorsicht vor dem Geschäftsbericht
Andere Analysehäuser zeigen sich optimistischer: Goldman Sachs sieht ein Kursziel von 60 Euro, Jefferies sogar 61 Euro. Die Aktie notiert aktuell bei 52,48 Euro und liegt damit knapp vier Prozent unter ihrem Anfang Februar erreichten 52-Wochen-Hoch von 54,48 Euro. Entscheidend wird, wie die Zahlen im März ausfallen – und ob sie die gestiegenen Erwartungen rechtfertigen können.
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