Rocket Lab Aktie: Unter Druck
Rocket Lab bekommt gleich von mehreren Seiten Gegenwind. Zum einen fällt mit einer NASA-Budgetentscheidung eine wichtige Wachstumsfantasie weg. Zum anderen nähren Berichte über Tests am neuen „Neutron“-Träger die Sorge, dass sich der Zeitplan verschieben könnte.
NASA kürzt Mars-Programm – Chance fällt weg
Auslöser für den jüngsten Abgabedruck war vor allem eine negative Nachricht aus Washington: Der US-Kongress strich die Finanzierung für das Mars Sample Return-Programm. Das Projekt hatte ein Volumen von rund 4 Milliarden US-Dollar und galt als potenziell attraktiver Umsatztreiber für die Raumfahrtsparte.
Wichtig dabei: Rocket Lab verliert damit keinen bereits unterschriebenen Auftrag. Aber die Streichung nimmt eine große, zukünftige kommerzielle Gelegenheit aus dem NASA-Budget – und genau diese Perspektive hatten viele Anleger offenbar eingepreist.
Neutron: Testproblem schürt Zeitplan-Sorgen
Zusätzlich belasteten Berichte zur Entwicklung der Neutron-Rakete, die für die langfristige Wachstumsstory zentral ist. Laut den Quellen soll im Januar bei einem strukturellen Drucktest ein Testartikel des Tanks der ersten Stufe gerissen sein.
Solche Ausfälle sind in der Qualifizierungsphase in der Luft- und Raumfahrt nicht ungewöhnlich. Trotzdem reagiert der Markt empfindlich, weil sich daraus Verzögerungen ableiten könnten. Der Erstflug ist weiterhin für das erste Halbjahr 2026 angepeilt – doch nach den jüngsten Meldungen fragen sich Investoren: Wie stabil ist dieser Zeitplan wirklich?
Branchenfaktoren und Insider-Verkäufe
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Der Druck kommt nicht nur aus firmenspezifischen Themen. Im Sektor sorgt außerdem Spekulation über einen möglichen SpaceX-Börsengang für Bewegung. Kursiert eine Bewertung von bis zu 1,5 Billionen US-Dollar, zieht das Kapital schnell aus börsennotierten „Space“-Aktien ab – Rotation statt Stillhalten.
Hinzu kommt auffällige Insider-Aktivität: In den vergangenen 90 Tagen sollen Insider Aktien im Wert von rund 272 Millionen US-Dollar verkauft haben, darunter Direktoren und größere Anteilseigner. Solche Verkäufe können viele Gründe haben, aber das Volumen verstärkt in dieser Woche das vorsichtige Sentiment.
Ein stabiler Anker: Rekord-Auftragsbestand
Ganz ohne Gegengewicht ist die Lage aber nicht. Rocket Lab startet 2026 mit einem Rekord-Backlog. Am 19. Dezember 2025 sicherte sich das Unternehmen einen 816-Millionen-Dollar-Vertrag der US Space Development Agency, um 18 Satelliten zu entwickeln und zu bauen. Damit liegt der Verteidigungs-Auftragsbestand laut Bericht bei über 1 Milliarde US-Dollar – mit Erlössichtbarkeit bis 2029.
An der Börse spiegelte sich die Nervosität zuletzt deutlich: In den vergangenen sieben Tagen steht die Aktie laut den bereitgestellten Daten bei -17,17%.
Der nächste konkrete Prüfstein folgt bereits in drei Wochen: Am 26. Februar 2026 legt Rocket Lab die Zahlen für das vierte Quartal vor – und dürfte dann vor allem zum Neutron-Zeitplan und zum Ausblick für das Geschäftsjahr Farbe bekennen.
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