Plug Power rückt diese Woche weniger wegen Wasserstoff-Fortschritten in den Fokus – sondern wegen der eigenen Kapitalstruktur. Eine vertagte Abstimmung auf einer außerordentlichen Hauptversammlung hat neue Zweifel an der Finanzierung geweckt. Und genau diese Unsicherheit drückt nun spürbar auf die Stimmung.

Vertagte Abstimmung sorgt für Unruhe

Auslöser des Abverkaufs war die außerordentliche Aktionärsversammlung am Donnerstag. Dort wollte Plug Power die Genehmigung erhalten, die Zahl der autorisierten Stammaktien von 1,5 auf 3,0 Milliarden zu erhöhen. Doch die erforderliche Stimmenmehrheit kam zunächst nicht zustande – die Sitzung wurde vertagt.

Für den Markt ist das ein sensibles Signal. Denn eine Verdopplung des genehmigten Aktienrahmens wird häufig als Vorbereitung gesehen, später neue Aktien auszugeben. Das kann bestehende Anteile verwässern – und schürt entsprechend Sorgen, wie Plug Power seine laufenden Aktivitäten und Wachstumspläne finanzieren will.

An der Nasdaq schloss die Aktie am Donnerstag bei 1,86 USD, in den letzten 7 Tagen steht ein Minus von 12,06% zu Buche.

Operativer Fortschritt – aber übertönt

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Dabei gab es operativ durchaus positive Nachrichten: Am Mittwoch meldete das Unternehmen die erfolgreiche Lieferung von 32 Tonnen RFNBO-zertifiziertem grünem Wasserstoff in die Hynetwork-Pipeline im Hafen von Rotterdam. Das gilt als wichtiger Schritt für die europäische Wasserstoff-Infrastruktur und als Nachweis, dass Logistik und Netzwerk funktionieren.

Doch die Börse gewichtet kurzfristig anders. Finanzierungsfragen schlagen operative Meilensteine oft – vor allem dann, wenn Investoren Verwässerung befürchten. Kann sich Plug Power also weiteres Wachstum nur über neue Aktien erkaufen? Genau diese Interpretation treibt aktuell die Nervosität.

Nächster Termin: Quartalszahlen am 26. Februar

Die nächste harte Wegmarke folgt schon bald: Am 26. Februar 2026 legt Plug Power die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Entscheidend wird dabei, wie hoch der Mittelabfluss ausfällt und wie das Management den Pfad in Richtung Profitabilität einordnet – gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Unsicherheit rund um die Aktienstruktur.

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