Der Essener Energieversorger knackt die 52-Wochen-Marke – zeitgleich kauft der Konzern eigene Aktien im großen Stil zurück. Allein in der vergangenen Woche flossen knapp 390.000 Stück zurück ins Depot. Währenddessen investiert RWE Milliarden in Batteriespeicher und schmiedet strategische Allianzen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Neues 52-Wochen-Hoch bei 64,77 US-Dollar (OTCMKTS)
  • 389.257 Aktien in einer Woche zurückgekauft
  • 400-Megawatt-Batteriespeicher in Lingen im Bau
  • Kooperation mit Masdar über 2 Gigawatt geplant

Rückkäufe schreiten planmäßig voran

Die dritte Tranche des Aktienrückkaufprogramms läuft auf Hochtouren. Zwischen dem 2. und 6. Februar erwarb RWE 389.257 eigene Papiere über Xetra – zu Durchschnittspreisen zwischen 52,40 und 54,34 Euro. Seit Programmstart am 3. Dezember 2025 summiert sich das Volumen bereits auf 3,74 Millionen Aktien.

Das Gesamtprogramm umfasst bis zu 1,5 Milliarden Euro und soll innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen werden. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 40 Milliarden Euro bedeutet das eine spürbare Reduzierung der ausstehenden Aktien.

Batteriespeicher als Wachstumsfeld

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Parallel zur Kapitalrückführung treibt der Konzern seine Expansion im Energiespeicherbereich voran. Am Standort Lingen entsteht derzeit ein 400-Megawatt-System mit mindestens 800 Megawattstunden Kapazität – geplante Inbetriebnahme 2028.

Noch ambitionierter: Die Anfang Februar unterzeichnete Absichtserklärung mit dem emiratischen Unternehmen Masdar. Gemeinsam wollen beide Partner Batteriespeicherprojekte mit bis zu 2 Gigawatt Leistung in Deutschland realisieren. Das entspricht etwa der Leistung zweier großer Kernkraftwerke.

Solide Bewertung trotz Rally

Mit einem KGV von 18,44 und einer Beta von 0,70 bewegt sich die Aktie weiterhin im defensiven Bereich. Die Dividendenrendite liegt bei rund 2,0 Prozent. Im letzten Quartal übertraf RWE die Gewinnerwartungen deutlich – die nächsten Zahlen folgen im März 2026.

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