RWE Aktie: Barclays sieht 60 Euro
RWE treibt den Umbau zum Grünstrom-Konzern mit Hochdruck voran. Ende Januar fiel die finale Investitionsentscheidung für einen Großspeicher in Niedersachsen – und die Londoner Investmentbank Barclays hebt das Kursziel kräftig an. Die Aktie markierte am Freitag ein neues 52-Wochen-Hoch bei 53,52 Euro.
Batteriespeicher-Projekt in Lingen beschlossen
Der Essener Konzern wird am Standort Lingen ein Batteriespeichersystem mit 400 Megawatt Leistung und 800 Megawattstunden Kapazität errichten. Die Anlage entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Faserwerke Dralon und soll 2028 ans Netz gehen.
Die wichtigsten Fakten:
- Investition: Final Investment Decision für 400 MW/800 MWh BESS in Lingen erteilt
- Zeitplan: Inbetriebnahme für 2028 geplant
- Analystenurteil: Barclays hebt Kursziel von 52 auf 60 Euro an (Rating: Overweight)
- LNG-Projekt: Texas LNG vor finaler Investitionsentscheidung im Frühjahr 2026
- Wind-Genehmigung: Offshore-Park Five Estuaries (1.080 MW) in Großbritannien genehmigt
Mit dem Großspeicher baut RWE seine Fähigkeit aus, Netzschwankungen durch volatile Wind- und Solareinspeisung auszugleichen. Solche flexiblen Speichersysteme gelten als Schlüsseltechnologie für die Energiewende.
Barclays wird optimistischer
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Analyst Dominic Nash von Barclays bestätigte am 29. Januar sein "Overweight"-Rating und schraubte das Kursziel von 52 auf 60 Euro nach oben. Nash verwies auf das Potenzial im Offshore-Wind-Geschäft und die insgesamt solide Positionierung europäischer Versorger. Beim aktuellen Kurs von 53,52 Euro impliziert das neue Ziel ein Aufwärtspotenzial von gut zwölf Prozent.
Internationale Projekte nehmen Fahrt auf
Parallel zum deutschen Batteriespeicher macht RWE bei strategischen Auslandsprojekten Fortschritte. In Texas steht die Glenfarne Group kurz vor der finalen Investitionsentscheidung für das LNG-Exportprojekt "Texas LNG", bei dem RWE als langfristiger Abnehmer fungiert. Die Projektfinanzierung wird derzeit arrangiert – eine Entscheidung soll im Frühjahr 2026 fallen.
In Großbritannien erhielt der Offshore-Windpark "Five Estuaries" im Dezember 2025 die behördliche Genehmigung. Die Anlage, an der RWE maßgeblich beteiligt ist, soll eine Kapazität von bis zu 1.080 Megawatt erreichen.
Gleichzeitig läuft die dritte Tranche des Aktienrückkaufprogramms weiter. Das im Dezember 2025 gestartete Programm hat eine Laufzeit bis Juni 2026 und soll Kapital an die Aktionäre zurückführen. Die Aktie notiert deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 39,91 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 14 Prozent zugelegt.
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