Rocket Lab liefert zum Monatsende gleich mehrere operative Signale: Zwei Electron-Starts in nur acht Tagen zeigen, dass der Launch-Betrieb rund läuft. Gleichzeitig rückt das nächste große Projekt, die Neutron-Rakete, in eine wichtige Integrationsphase. Und schon in wenigen Wochen stehen die nächsten Zahlen an.

Zwei Electron-Starts in acht Tagen

Am Freitag hat Rocket Lab den Erdbeobachtungssatelliten NEONSAT-1A für das Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) erfolgreich in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht. Es war die 81. Electron-Mission insgesamt. Der Satellit soll Technologien für eine künftige südkoreanische Konstellation testen, die unter anderem Naturkatastrophen sowie Sicherheitsereignisse auf der koreanischen Halbinsel überwachen soll.

Bereits am 22. Januar hatte Rocket Lab die erste Mission des Jahres absolviert: Für Open Cosmos wurden zwei Satelliten auf einer dedizierten Mission ausgesetzt. Auch das ist ein kleiner, aber wichtiger Punkt: Open Cosmos trat dabei erstmals als eigener Launch-Kunde mit einer dedizierten Mission auf.

Neutron: „Hungry Hippo“ erreicht Integrationszentrum

Parallel zum laufenden Electron-Tempo schiebt Rocket Lab die Entwicklung der größeren Neutron voran. Am 26. Januar meldete das Unternehmen die Anlieferung der sogenannten „Hungry Hippo“ captive fairing im Neutron Assembly and Integration Complex auf Wallops Island (Virginia).

Diese Nutzlastverkleidung ist für die Wiederverwendbarkeits-Architektur zentral: Erste Stufe und Fairing sollen als integrierte Einheit gemeinsam zur Erde zurückkehren. Laut Unternehmen ist das ein „World-first“-Design im kommerziellen Raketenmarkt. Neutron soll damit bis zu 13.000 kg Nutzlast in den Orbit bringen – bei gleichzeitigem Fokus auf Wiederverwendbarkeit.

Als nächstes stehen Inspektionen und die Vorbereitung für Pre-Launch-Tests am Rocket Lab Launch Complex 3 (Mid-Atlantic Regional Spaceport) an.

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Zahlen-Termin und Großauftrag als Rückenwind

Der nächste Fixpunkt für Anleger ist bereits terminiert: Rocket Lab veröffentlicht die Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025 am 26. Februar 2026 nach US-Börsenschluss. Im Anschluss ist eine Telefonkonferenz angesetzt.

Zusätzlichen Rückenwind hatte das Unternehmen zuletzt mit einem Großauftrag: Im Dezember 2025 sicherte sich Rocket Lab einen 816-Millionen-Dollar-Vertrag der U.S. Space Development Agency für das Programm „Tracking Layer Tranche 3“ – laut Unternehmen der bislang größte Einzelauftrag.

Wichtige Fakten im Überblick:
- Zwei Electron-Missionen in acht Tagen (Start am 22. und 30. Januar)
- 81. Electron-Mission: NEONSAT-1A für KAIST
- Neutron-Meilenstein: „Hungry Hippo“-Fairing am Integrationsstandort angekommen
- Nächster Termin: Quartalszahlen am 26. Februar 2026 (nach Börsenschluss)

Beim Blick auf den Markt zeigt sich aber auch: Trotz des starken Nachrichtenflusses blieb die Aktie am Freitag unter Druck und schloss bei 80,07 USD (-6,55%).

Am 26. Februar dürfte sich dann zeigen, ob die operative Schlagzahl und der Großauftrag auch finanziell so überzeugen, dass Rocket Lab den jüngsten Rücksetzer schnell abschütteln kann.

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