Der Kampf um Marktanteile im Milliardenmarkt für Multiple-Sklerose-Therapien heizt sich auf. Das Biotech-Unternehmen BioNxt Solutions meldet einen signifikanten Forschungserfolg, der die etablierten Behandlungsmethoden herausfordert: Die eigene Technologie übertrifft gängige Blockbuster-Tabletten in vorklinischen Tests deutlich. Für Anleger stellt sich nun die Frage, ob der entscheidende Sprung in die klinische Phase am Menschen gelingt.

40 Prozent effizienter als Tabletten

Im Zentrum der aktuellen Kursfantasie stehen die finalen Ergebnisse einer vergleichenden Studie. BioNxt konnte nachweisen, dass ihre proprietäre, oral auflösbare Folie (ODF) den Wirkstoff Cladribin wesentlich effizienter verabreicht als herkömmliche Tabletten. Die Daten zeigen eine um rund 40 Prozent höhere systemische Wirkstoffabgabe im Vergleich zur Standardform.

Diese Entwicklung ist von hoher strategischer Relevanz. Cladribin ist der aktive Wirkstoff in Mavenclad, einem führenden MS-Medikament, das jährliche Umsätze von über 1,2 Milliarden US-Dollar generiert. Die nun abgeschlossene Studie an Großtiermodellen gilt als der letzte Validierungsschritt vor den geplanten Studien am Menschen.

Strategie der Risikominimierung

Das Geschäftsmodell von BioNxt zielt darauf ab, bereits zugelassene pharmazeutische Wirkstoffe durch fortschrittliche Verabreichungssysteme zu optimieren. Dieser Ansatz der sogenannten "Life-Cycle-Management"-Technologie birgt typischerweise geringere Entwicklungsrisiken als die Suche nach völlig neuen Molekülen.

Eine um 40 Prozent verbesserte Bioverfügbarkeit könnte bedeuten, dass Patienten therapeutische Spiegel mit geringeren Dosen oder einer gleichmäßigeren Aufnahme erreichen. Zudem bietet die Folie eine schluckfreie Alternative, was im lukrativen MS-Markt einen klaren Wettbewerbsvorteil darstellen würde.

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Marktreaktion und Volatilität

Die Veröffentlichung der Daten sorgte für eine Neubewertung der Aktie, begleitet von hoher Volatilität. Nach der Bekanntgabe verzeichnete das Papier deutliches Aufwärtsmomentum. Trotz Gewinnmitnahmen zum Wochenausklang, die den Kurs am Freitag bei 0,39 Euro schließen ließen, steht auf 7-Tagessicht ein Plus von über 14 Prozent zu Buche. Investoren honorieren offensichtlich die technologische Validierung, bleiben aber angesichts der typischen Risiken bei Small-Cap-Biotechs wachsam.

Wichtige Fakten im Überblick

  • Sektor: Biotechnologie / Drug Delivery
  • Fokus: Sublinguales Cladribin für Multiple Sklerose
  • Ergebnis: Über 40% höhere Bioverfügbarkeit in vorklinischer Studie bestätigt
  • CEO: Hugh Rogers

Der Weg zur Humanstudie

CEO Hugh Rogers bezeichnet die Ergebnisse als die notwendige "quantitative Bestätigung" für den weiteren Weg. Der Fokus verlagert sich nun vollständig auf die Exekution: Als nächster konkreter Katalysator steht die Vorbereitung und Durchführung der pharmakokinetischen Studien (PK) und Bioäquivalenzstudien am Menschen an. Sollten sich die überlegenen Werte der Tiermodelle hier bestätigen, hätte BioNxt einen gewichtigen Hebel für die weitere Unternehmensbewertung in der Hand.

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