Natürlicher Wasserstoff könnte zum nächsten großen Energie-Rohstoff werden – und ein kleines Explorationsunternehmen aus Saskatchewan hat offenbar die Nase vorn. Max Power Mining meldet die erste bestätigte Entdeckung eines natürlichen Wasserstoffsystems in Kanada. Während sich die Branche erst formiert, hat das Unternehmen bereits den Bohrer für ein zweites Projekt angesetzt.

Die Lawson-Entdeckung: 28,6 Prozent Wasserstoff

Mitte Januar bestätigte Max Power Mining den Fund am Lawson-Standort nahe Central Butte, rund 140 Kilometer südlich von Saskatoon. Drei unabhängige Labore – AGAT, Corelab und PTRC – wiesen in versiegelten Bohrkernproben Wasserstoffkonzentrationen von bis zu 286.000 ppm nach. Das entspricht einem Anteil von 28,6 Prozent. Bei Fließtests erreichte das Gas Konzentrationen zwischen 16,8 und 19,07 Prozent.

Die technischen Daten stimmen die Gesellschaft optimistisch: Nach der Perforation strömte das Gas mit starkem Anfangsdruck an die Oberfläche. Die Zusammensetzung – rund 90 Prozent Wasserstoff-Stickstoff-Gemisch ohne Schwefelwasserstoff – deutet auf eine geologische Quelle hin. Als zusätzlichen Befund meldete Max Power Mining Heliumwerte von bis zu 8,7 Prozent aus der Zone oberhalb des Grundgesteinskomplexes.

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Zweiter Bohrstandort bereits in Vorbereitung

Ende Januar gab das Unternehmen bekannt, dass es am Bracken-Prospekt im Grasslands-Projekt an der Grenze zwischen Saskatchewan und Montana ein zweites Bohrloch plant. Der Standort liegt etwa 325 Kilometer südwestlich der Lawson-Entdeckung. Für die Identifizierung des Ziels nutzte Max Power Mining 34,3 Linienkilometer neu erworbener 2D-Seismikdaten sowie vorhandene Informationen. Die Lizenzierung lief Anfang Februar, der Bohrstart sollte noch im selben Monat erfolgen.

Großflächige Landposition als Basis

Max Power Mining hält rund 1,3 Millionen Acres (521.000 Hektar) an genehmigten Flächen in Saskatchewan. Weitere 5,7 Millionen Acres sind beantragt. Der sogenannte Genesis-Trend, in dem die Lawson-Entdeckung liegt, erstreckt sich über 475 Kilometer und verläuft parallel zum Regina-Moose Jaw Industrial Corridor – einer Region mit bestehender Infrastruktur.

Wichtigste Eckdaten:

  • Wasserstoffkonzentration: bis zu 28,6 Prozent
  • Heliumwerte: bis zu 8,7 Prozent
  • Genehmigte Flächen: ca. 1,3 Millionen Acres
  • Zweites Bohrprojekt: Bracken, Grasslands-Projekt
  • Marktkapitalisierung: ca. 98,9 Millionen CAD (Stand: 2. Februar 2026)

Ausblick: Vom Explorationsprojekt zum Produzenten?

Die beiden Bohrprojekte markieren einen entscheidenden Schritt für Max Power Mining. Sollte sich am Bracken-Standort ein ähnlicher Erfolg wie in Lawson einstellen, könnte das Unternehmen seine Position im noch jungen Sektor des natürlichen Wasserstoffs weiter festigen. Ob sich die geologischen Bedingungen in Saskatchewan als großflächig ergiebig erweisen, werden die kommenden Monate zeigen. Die nächsten Bohrergebnisse dürften darüber entscheiden, ob aus der Entdeckung ein kommerziell nutzbares Vorkommen wird.

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