Nebius Aktie: Voller Erfolg!
Während Kleinanleger noch über die gemischten Quartalszahlen diskutierten, schuf der größte Vermögensverwalter der Welt Fakten. Eine aktuelle SEC-Meldung enthüllt, dass BlackRock seine Position beim AI-Cloud-Spezialisten Nebius Group massiv ausgebaut hat. Ist dieser Einstieg das Vertrauensvotum, auf das der Markt gewartet hat?
Vom Zuschauer zum Großaktionär
Die Dimension des Einstiegs ist bemerkenswert. Laut einer am 12. Februar veröffentlichten Meldung stockte BlackRock seinen Anteil von zuvor vernachlässigbaren rund 24.000 Aktien auf über 9,4 Millionen Stück auf. Zum Stichtag Ende Dezember repräsentierte dieses Paket einen Wert von knapp 790 Millionen US-Dollar.
Dieser Schritt markiert einen Strategiewechsel von einer bloßen Beobachtungsposition hin zu einer Überzeugungstat. Der massive Zukauf erfolgte in einer Phase, in der die Aktie aufgrund hoher Ausgaben und volatiler Quartalsergebnisse unter genauer Beobachtung stand. Seit der Veröffentlichung der Zahlen am vergangenen Donnerstag konnte der Kurs bereits um fast 10 Prozent zulegen und notiert aktuell bei rund 97 US-Dollar.
Ambitionierte Pläne trotz Verlusten
Operativ lieferte das Unternehmen im vierten Quartal ein zweischneidiges Bild. Der Umsatz sprang im Jahresvergleich um 547 Prozent auf 227,7 Millionen US-Dollar, verfehlte die Konsensschätzungen damit jedoch knapp um 15 Millionen Dollar. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von fast 250 Millionen Dollar.
Verantwortlich für die roten Zahlen sind die immensen Investitionen in die Infrastruktur. Die Investitionsausgaben (CapEx) kletterten im vierten Quartal auf 2,1 Milliarden Dollar. Diese Ausgaben fließen primär in den Ausbau von Rechenzentren und GPU-Kapazitäten, um die explodierende Nachfrage nach KI-Berechnungen zu bedienen.
Milliarden-Offensive für 2026
Für das laufende Jahr hat sich das Management extrem hohe Ziele gesetzt. Der Umsatz soll auf 3 bis 3,4 Milliarden Dollar steigen. Um dieses Volumen zu bewältigen, plant Nebius Investitionen zwischen 16 und 20 Milliarden Dollar. Das Unternehmen treibt dafür den Bau von neun neuen Rechenzentren in den USA und Europa voran.
Ein entscheidendes Detail für die Risikobewertung dieser gigantischen Summen: Rund 60 Prozent der geplanten Investitionen sind laut Unternehmensangaben bereits durch Vorauszahlungen von Großkunden gedeckt. Tech-Schwergewichte wie Microsoft und Meta finanzieren den Ausbau der Infrastruktur somit direkt mit.
Zusätzlich stärkt Nebius seine Software-Sparte durch die Übernahme von Tavily für 275 Millionen Dollar. Der Zukauf integriert Echtzeit-Suchfunktionen in die Plattform und zielt auf den wachsenden Markt für autonome KI-Agenten ab.
Analysten bewerten die Entwicklung weiterhin positiv. Experten von Northland Securities und D.A. Davidson bestätigten nach den Zahlen ihre Kaufempfehlungen mit Kurszielen von bis zu 211 US-Dollar. Mit der gesicherten Finanzierung durch Kundenanzahlungen und dem Einstieg von BlackRock liegt der Fokus nun vollständig auf der operativen Umsetzung der Expansionspläne.
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