Rolls-Royce Aktie: Vertrauensbeweis
Kurz vor den entscheidenden Jahreszahlen weicht die Unsicherheit bei Rolls-Royce neuer Zuversicht. Während der Kurs zum Wochenausklang wieder anzieht, nutzen Insider die Gelegenheit für Zukäufe. Ist der Weg für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends damit frei?
Insider greifen zu
Nach einer schwächeren Wochenmitte meldete sich die Aktie am Freitag zurück und kletterte um rund 3,1 Prozent auf 1.264 GBX. Untermauert wird diese Stabilisierung durch Transaktionen aus der Führungsebene. Director Wendy Mars erwarb am 9. Februar weitere Anteile zu 1.242 GBX.
Zwar ist das Transaktionsvolumen überschaubar, doch das Muster ist signifikant: Es handelt sich um den dritten Zukauf von Mars in Folge, nachdem sie bereits im Januar und Dezember investierte. Marktbeobachter werten diese regelmäßigen Käufe oft als Indikator für eine langfristige interne Überzeugung bezüglich der Unternehmensstrategie.
Rückkäufe laufen weiter
Parallel zu den Insider-Käufen stützt der Konzern den Kurs aktiv selbst. Das laufende Interims-Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 200 Millionen Pfund wird konsequent umgesetzt. Rolls-Royce teilte mit, dass im Februar täglich Aktien zurückgekauft wurden.
Diese Maßnahme schließt sich nahtlos an das im November beendete Programm über eine Milliarde Pfund an. Der aktuelle Rückkauf soll bis spätestens 24. Februar 2026, also unmittelbar vor der Bekanntgabe der Jahresergebnisse, abgeschlossen sein.
Spannung vor den Zahlen
Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf den 26. Februar. Das Management bestätigte zuletzt, dass das Unternehmen auf Kurs liegt, den angestrebten operativen Gewinn von 3,1 bis 3,2 Milliarden Pfund zu erreichen. Die Triebwerks-Flugstunden lagen bis Oktober bereits 8 Prozent über dem Vorjahr und erreichten 109 Prozent des Niveaus von 2019.
Zusätzliche Fantasie bringt die strategische Ausrichtung: CEO Tufan Erginbilgiç bestätigte Pläne für den Einstieg in den Markt für Schmalrumpfflugzeuge. Dieses Segment, das Rolls-Royce bisher nicht bedient, bezeichnete er als massive Wachstumschance für die kommenden Jahrzehnte. Die Bilanzvorlage in zwei Wochen wird zeigen, ob die fundamentalen Daten diese Ambitionen stützen können.
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