Der chinesische Automobilhersteller BYD präsentiert aktuell ein Bild der Extreme. Während der Konzern auf dem heimischen Markt mit einem massiven Absatzeinbruch kämpft, gelingt in Europa ein bemerkenswerter Erfolg gegen den direkten Konkurrenten Tesla. Die neuen Januar-Daten offenbaren eine deutliche Spaltung der Geschäftsentwicklung und werfen die Frage auf, ob das starke Exportwachstum die Schwäche in China dauerhaft kompensieren kann.

Globale Verkäufe unter Druck

Der Start ins Jahr 2026 verlief global betrachtet ernüchternd. Mit 210.051 verkauften Fahrzeugen verzeichnete BYD im Januar den fünften monatlichen Rückgang in Folge. Dies entspricht einem Minus von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Verantwortlich für diese negative Entwicklung ist primär die Situation in China. Das Auslaufen staatlicher Förderungen für Elektrofahrzeuge sowie eine allgemeine Marktabkühlung haben die Nachfrage spürbar gedämpft. Anleger reagierten entsprechend vorsichtig auf die Bestätigung, dass der Heimatmarkt als Wachstumstreiber vorerst stottert.

Expansionsstrategie greift

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Ganz anders stellt sich die Lage im Ausland dar. Aktuelle Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) von gestern zeigen, dass BYD in Deutschland an Tesla vorbeigezogen ist:

  • Deutschland: 2.629 Neuzulassungen für BYD gegenüber 1.301 für Tesla.
  • Großbritannien: 1.326 verkaufte Einheiten (+20,9 %) bei BYD, während Tesla auf 647 Fahrzeuge zurückfiel.

Diese Zahlen belegen, dass die aggressive Exportstrategie Früchte trägt. Insgesamt erreichten die Exporte im Januar 100.482 Fahrzeuge. Dies entspricht einem Zuwachs von über 51 Prozent im Jahresvergleich. Fast die Hälfte aller Verkäufe (48 %) entfällt mittlerweile auf das Auslandsgeschäft.

Fokus auf Stabilisierung

Analysten werten die aktuelle Lage als Eintritt in eine Reifephase nach Jahren des explosiven Wachstums. Für die Aktie wird in den kommenden Wochen entscheidend sein, wie schnell sich die chinesische Binnennachfrage ohne Subventionen stabilisieren kann und ob die Dynamik in Europa trotz möglicher regulatorischer Gegenwinde anhält.

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