Rocket Lab USA Aktie: Zweifel wachsen
Rocket Lab USA liefert operative Spitzenleistungen am laufenden Band und übertrifft die Umsatzerwartungen deutlich. Doch anstatt zu feiern, treten Anleger die Flucht an und schicken das Papier auf Talfahrt. Während die Raketen zuverlässig starten, wirft das Management massiv Aktien auf den Markt – was steckt hinter diesem gefährlichen Widerspruch?
Operative Exzellenz trifft Wachstum
Das Raumfahrtunternehmen demonstriert eindrucksvoll seine operative Stärke. Mit einem Umsatzsprung von 48 Prozent auf 155 Millionen Dollar im dritten Quartal wurden die Markterwartungen geschlagen. Auch der Ausblick auf das Jahresschlussviertel fällt mit prognostizierten 170 bis 180 Millionen Dollar stark aus.
Besonders technisch setzt Rocket Lab Ausrufezeichen: Kürzlich gelangen zwei Starts von unterschiedlichen Hemisphären innerhalb von nur 48 Stunden – ein neuer Rekord für das Unternehmen. Der nächste Katalysator steht bereits im Kalender: Am 5. Dezember soll die "Raise and Shine"-Mission für die japanische Raumfahrtagentur JAXA starten.
Alarmzeichen aus der Chefetage?
Doch die glänzenden Zahlen werden von einem düsteren Trend überschattet, der die Stimmung an der Wall Street vergiftet: Massive Insiderverkäufe. Der Aktienkurs brach in den letzten 30 Tagen um gut 36 Prozent ein, was die Nervosität der Anleger widerspiegelt. Verantwortlich für den Vertrauensverlust ist vor allem das Verhalten der Top-Manager.
CEO Peter Beck verkaufte Aktien im Wert von rund 128 Millionen Dollar, während CFO Adam Spice Papiere für etwa 50 Millionen Dollar abstieß. In den letzten 90 Tagen summierten sich die Verkäufe von Insidern auf über 274 Millionen Dollar. Besonders alarmierend für Investoren: In den letzten sechs Monaten stand diesen massiven Verkäufen kein einziger Insider-Kauf gegenüber.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der Verkaufsorgie in der Führungsetage halten viele Analysten dem Unternehmen die Treue. Große Adressen wie Morgan Stanley, Bank of America oder Stifel haben ihre Kursziele nach den Quartalszahlen teilweise sogar angehoben und sehen den fairen Wert der Aktie zwischen 60 und 75 Dollar.
Der Markt selbst agiert jedoch deutlich vorsichtiger. Das Put/Call-Verhältnis von 1,44 zeigt, dass sich viele Händler gegen weitere Kursverluste absichern. Anleger stehen nun vor einem Dilemma: Zählt das beeindruckende fundamentale Wachstum mehr als das klare Verkaufssignal des eigenen Managements? Der kommende Start im Dezember wird zeigen, ob die Aktie ihren Boden finden kann.
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