Rocket Lab USA Aktie: Negative Querelen?
Rocket Lab bekommt gleich von zwei Seiten Gegenwind. In Washington bremsen politische Entscheidungen die Fantasie rund um große Deep-Space-Projekte. Und operativ sorgt ein Rückschlag beim Neutron-Programm für neue Fragezeichen beim Zeitplan. Was bedeutet das konkret für den nächsten großen Meilenstein – den geplanten Erstflug?
Politischer Dämpfer für den Sektor
Auslöser der aktuellen Nervosität ist eine Meldung aus dem US-Kongress: Die Abgeordneten haben eine Finanzierung für ein großes Mars-Projekt abgelehnt. Konkret geht es um das geplante 4-Milliarden-Dollar-Programm „Mars Sample Return“.
Auch wenn Rocket Labs direkte Abhängigkeit je nach Vertragslage unterschiedlich ausfällt: Weniger Geld für ambitionierte Deep-Space-Missionen trifft die Stimmung im gesamten „Pure-Play“-Space-Sektor. Anleger preisen damit ein, dass sich staatliche Budgets schneller verschieben können, als es langfristige Raumfahrt-Roadmaps vermuten lassen.
Neutron: Testproblem trifft den Zeitplan
Zusätzlich belastet ein technisches Thema aus dem Januar. Bei Drucktests ist ein Stage-1-Tank der neuen Mittelklasse-Rakete Neutron gerissen. Die Meldung schürt Sorgen, dass sich der Zeitplan verschiebt – der Erstflug war bisher für das zweite Quartal 2026 angepeilt.
Genau hier liegt der Knackpunkt: Bei Wachstumsstories wie Rocket Lab hängt viel am Nachweis, dass Entwicklung und Industrialisierung wie geplant funktionieren. Ein einzelner Vorfall ist nicht automatisch ein Programm-Stopper, aber er erhöht das Risiko von Verzögerungen – und das spiegelt sich kurzfristig oft direkt im Kurs wider.
Rückenwind aus dem Auftragsbuch – trotz Korrektur
Gleichzeitig steht das Unternehmen nicht ohne Fundament da. Im Dezember 2025 holte Rocket Lab einen 816-Millionen-Dollar-Vertrag von der U.S. Space Force zur Entwicklung und Fertigung von 18 Satelliten. Damit stieg der Wert der Defense-Aufträge insgesamt auf über 1 Milliarde Dollar – ein wichtiges Signal für die Strategie der Sparte „Space Systems“.
Auch an der Analystenfront gab es zuletzt Rückenwind: Morgan Stanley stufte die Aktie am 20. Januar 2026 auf „Overweight“ hoch und hob das Kursziel auf 105 Dollar an – mit Verweis auf die Umsetzungskompetenz. Die aktuelle Lage zeigt jedoch die Lücke zwischen langfristigen Erwartungen und kurzfristigen Nachrichten: Politischer Budget-Dämpfer plus Neutron-Testproblem drücken die Stimmung, obwohl das Auftragsbuch Stabilität liefert.
Wichtige Einordnung zur Kurslage (aus den bereitgestellten Daten): In den letzten 30 Tagen steht die Aktie rund 21% tiefer – der Markt verarbeitet die neuen Risiken also spürbar.
Zum nächsten Gradmesser wird nun ein Update zum Neutron-Zeitplan: Entscheidend ist, ob Rocket Lab den angepeilten Q2-2026-Korridor für den Erstflug bestätigen kann oder ob sich der Start nach dem Tank-Zwischenfall nach hinten verschiebt.
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