BMW Aktie: Termine rücken näher
BMW setzt zwei klare Akzente: Planungssicherheit bei zentraler Antriebstechnik und ein neues Projekt für Kreislaufwirtschaft. Gleichzeitig rückt der nächste große Prüfstein näher – die Jahreszahlen für 2025. Können die Ankündigungen und der Terminplan der Aktie wieder mehr Richtung geben?
Zwei Partnerschaften, zwei Botschaften
BMW hat zuletzt zwei Kooperationen kommuniziert, die unterschiedliche Baustellen adressieren – Technik auf der einen, Nachhaltigkeit auf der anderen Seite.
- ZF-Liefervereinbarung: BMW und ZF haben eine langfristige Vereinbarung zur Weiterentwicklung und Lieferung von Acht-Gang-Automatikgetrieben geschlossen – bis in die späten 2030er-Jahre. Das Volumen liegt laut Mitteilung bei mehreren Milliarden Euro. Der Deal soll Planungssicherheit schaffen und die Technologie an elektrifizierte Antriebe anpassen.
- PreZero-Kooperation: Mit PreZero (Schwarz Gruppe) will BMW ein Geschäftsmodell zur Verwertung von Altfahrzeugen entwickeln. Ziel ist ein geschlossener Materialkreislauf und damit ein konkreter Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft in der europäischen Autoindustrie.
Unterm Strich: BMW arbeitet parallel an industrieller Stabilität in der Lieferkette und an der „zweiten Wertschöpfung“ durch Recycling und Wiederverwertung.
Der Finanzkalender wird zum Taktgeber
Noch wichtiger für die kurzfristige Bewertung dürfte aber der Blick in den Kalender sein. Denn hier liegen die nächsten harten Fakten, an denen sich Erwartungen messen lassen.
Wichtige Termine:
- 12. März 2026: Jahreskonferenz der BMW Group mit den vollständigen Geschäftszahlen 2025
- Mai 2026: Quartalsmitteilung Q1 2026
- Mai 2026: Hauptversammlung
Gerade die Jahreskonferenz im März kann zum zentralen Impuls werden, weil sie die Grundlage für die Einordnung von Strategie, Fortschritt und operativer Entwicklung liefert.
Kursbild: Leichte Erholung, aber unter dem 50-Tage-Schnitt
Im Kurs spiegelt sich bislang eher Zurückhaltung. Die Aktie notiert heute bei 88,40 Euro und liegt damit rund 3,3% unter dem 50-Tage-Durchschnitt (91,44 Euro). Auf 30 Tage steht ein Minus von knapp 5%, seit Jahresbeginn liegt der Titel bei -7,84%. Der RSI (14 Tage) von 36,7 signalisiert dabei ein eher schwaches Momentum.
Gleichzeitig bleibt der Abstand zum 52-Wochen-Hoch (97,12 Euro) mit knapp 9% überschaubar – der Markt ist also nicht weit von früheren Niveaus entfernt, braucht dafür aber offenbar neue, belastbare Datenpunkte.
Zum nächsten Fixpunkt wird damit der 12. März 2026: Dann liefert BMW mit den 2025er-Zahlen den Zahlenunterbau, an dem sich die strategischen Signale aus den Kooperationen messen lassen.
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