The Trade Desk hat an der Börse schwere Zeiten hinter sich – der Kurs notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Tief. Operativ arbeitet das Ad-Tech-Unternehmen jedoch konsequent an seiner Reichweite. Mit einer neuen technischen Integration bei führenden deutschen Werbevermarktern stärkt der Konzern nun seine Position im europäischen Markt, während sich Anleger für die kommenden Quartalszahlen positionieren.

Technologie-Offensive mit deutschen Partnern

Am heutigen Freitag bestätigten Berichte, dass wichtige Akteure der deutschen Werbebranche eine neue Schnittstellen-Lösung von The Trade Desk implementiert haben. Zu den ersten Partnern gehören Ströer, Virtual Minds (Yieldlab) und YOC. Integriert wurde die sogenannte "Deal Desk Price Discovery and Provisioning (PDP) API".

Hinter diesem technischen Begriff verbirgt sich das Ziel, den programmatischen Anzeigenhandel auf "Private Marketplaces" (PMPs) deutlich effizienter zu gestalten. Die Unternehmen können Kampagnen nun direkter verwalten, was die operative Reibung verringert und die Transparenz erhöht. Für The Trade Desk ist dies ein wichtiger Schritt, um die Vernetzung im europäischen Ökosystem für digitale Werbung zu vertiefen und skalierbare Deals zu ermöglichen.

Institutionelle Investoren nutzen die Kursschwäche

Der Blick auf die jüngste Kursentwicklung zeigt ein düsteres Bild: Die Aktie schloss am Donnerstag bei 26,24 USD und verlor damit auf Jahressicht über 76 Prozent an Wert. Trotz dieses massiven Abwärtstrends gibt es Signale, dass institutionelle Anleger die niedrigen Bewertungen zum Einstieg nutzen.

Daten zeigen, dass beispielsweise IQ EQ Fund Management Ireland seine Position im dritten Quartal um 126,7 Prozent aufgestockt hat. Auch BI Asset Management und Penserra Capital haben ihre Anteile erhöht. Diese Zukäufe deuten darauf hin, dass Teile des Marktes das langfristige Geschäftsmodell trotz der aktuellen Kursschwäche weiterhin als intakt bewerten.

Warten auf die Zahlen

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf die Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2025, die voraussichtlich Mitte bis Ende Februar veröffentlicht werden. Im vorangegangenen Quartal konnte The Trade Desk noch ein Umsatzwachstum von 17,7 Prozent verzeichnen. Analysten werden genau prüfen, ob die neuen technischen Integrationen und die europäische Expansion dazu beitragen können, diesen Wachstumskurs in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu stabilisieren und eine Bodenbildung der Aktie einzuleiten.

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