Cardano: Marktanpassung erwartet
Cardano bekommt gleich zwei Bausteine, die im Krypto-Markt oft als „Institutionen-tauglich“ gelten: regulierte Futures an der CME und eine Stablecoin-Anbindung über Circle. Das ist ein klares Signal, dass die Infrastruktur rund um ADA professioneller wird – auch wenn der Kurs derzeit schwächelt. Was steckt hinter den Schritten, und warum sind sie für das Ökosystem relevant?
CME startet ADA-Futures
Die CME Group will am 9. Februar 2026 Cardano-Futures an den Start bringen. Laut offizieller Mitteilung vom 15. Januar 2026 werden zwei Kontraktgrößen gelistet:
- Standard-ADA-Future: 100.000 ADA
- Micro-ADA-Future: 10.000 ADA
Der Handel soll bereits am Sonntag, 8. Februar beginnen (Trade Date dann Montag, 9. Februar) – vorausgesetzt, alle regulatorischen Prüfzeiträume sind abgeschlossen. Gelistet werden die Kontrakte auf CME Globex, das Clearing läuft über CME ClearPort.
CME-Manager Giovanni Vicioso begründet den Schritt damit, dass Kunden „vertrauenswürdige, regulierte Produkte“ suchen, um Preisrisiken zu steuern und sich im Kryptomarkt zu positionieren. Kurz: Für größere Marktteilnehmer sind Futures oft der bevorzugte, standardisierte Zugang.
Mehr Gewicht im Krypto-Derivate-Markt
Mit Cardano erweitert die CME ihr Krypto-Derivateangebot auf sieben Assets und reiht ADA damit in eine Produktfamilie neben Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana ein. Die Börse verweist zudem auf die Dynamik im eigenen Geschäft: Für 2025 meldete die CME ein durchschnittliches Tagesvolumen von 278.300 Kontrakten bei Krypto-Futures und -Optionen (rund 12 Mrd. US-Dollar Nominalvolumen). Das unterstreicht, dass regulierte Krypto-Instrumente am Markt gefragt sind.
Circle-Deal soll Stablecoin-Lücke schließen
Parallel dazu hat Cardano-Gründer Charles Hoskinson am 30. Januar 2026 bestätigt, dass eine strategische Vereinbarung mit Circle finalisiert wurde. Ziel: USDCx, eine USDC-Variante für Non‑EVM-Blockchains, soll ins Cardano-Netzwerk integriert werden.
Der Hintergrund ist ein strukturelles Problem im Cardano-Ökosystem: Es fehlte bislang ein „Tier‑One“-Stablecoin. Laut Hoskinson soll der Deal Cardano-Anwendungen direkten Zugriff auf Circles Liquiditätspools ermöglichen – ohne dass einzelne Projekte eigene Bridge-Lösungen bauen müssen. Das könnte Reibungsverluste senken, gerade für DeFi-Anwendungen, die auf stabile Liquidität angewiesen sind.
Upgrades laufen weiter – trotz schwachem Kursbild
Technisch arbeitet das Netzwerk weiter an der nächsten großen Version: Protocol 11. Laut einem Update der Governance-Organisation Intersect vom 29. Januar befindet sich die Hard-Fork-Planung in frühen Abstimmungs- und Planungsphasen. Genannt werden unter anderem Verbesserungen für Plutus (Smart-Contract-Plattform) sowie neue kryptografische Funktionen.
Außerdem nähert sich die Privacy-Sidechain Midnight, die Hoskinson am 27. Januar 2026 in Sapporo vorgestellt hat, dem Mainnet-Start. Sie soll Privacy-Funktionen über mehrere Blockchain-Ökosysteme hinweg ermöglichen.
Beim Kurs bleibt die Lage angespannt: ADA notiert heute bei 0,27 US-Dollar und damit auf dem 52‑Wochen‑Tief – ein Spiegel der zuletzt breiten Verkaufswelle im Kryptomarkt.
Am 9. Februar wird sich zeigen, wie reibungslos der CME-Start gelingt – und ob die Kombination aus Futures-Listing und Circle-Integration Cardano tatsächlich mehr institutionelle Nutzung und DeFi-Liquidität bringt, während der Gesamtmarkt unter Druck steht.
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