Rocket Lab Aktie: Erholung
Rocket Lab musste diese Woche gleich zwei gegensätzliche Signale verdauen: politischer Gegenwind bei einer Mars-Mission – und gleichzeitig operative Fortschritte im Kerngeschäft. Genau diese Mischung erklärt, warum der Kurs nach dem Rücksetzer schnell wieder Tritt fassen konnte. Doch wie belastend ist das Mars-Nein wirklich für die Story?
Mars-Projekt gestrichen – aber wohl kein kurzfristiger Treiber
Auslöser für die Schwäche am Montag war die Nachricht, dass der US-Kongress eine Mars-Sample-Return-Mission nicht finanzieren will. Damit platzte auch ein Vorschlag im Umfang von rund 4 Milliarden US-Dollar, der auf die Rückführung von Proben des Perseverance-Rovers abzielte.
Entscheidend ist dabei die Einordnung aus dem Umfeld der Berichterstattung: Marktbeobachter verwiesen darauf, dass dieses Projekt ohnehin nicht als großer Ergebnisbeitrag in naher Zukunft galt. Mit anderen Worten: Es wäre eher eine Option für später gewesen – nicht das Fundament der aktuellen Planung.
Operativ läuft es – Electron liefert, Neutron kommt voran
Während die Mars-Fantasie einen Dämpfer bekam, liefert Rocket Lab im Tagesgeschäft weitere Belege für Umsetzungskraft. Kürzlich absolvierte das Unternehmen seinen 81. Electron-Start, bereits die zweite Mission innerhalb von acht Tagen. Dabei wurde der südkoreanische Erdbeobachtungssatellit NEONSAT-1A in eine niedrige Umlaufbahn gebracht.
Parallel meldete das Unternehmen Fortschritte beim Neutron-Programm. So wurde die wiederverwendbare Nutzlastverkleidung („Hungry Hippo“) an den Neutron-Startplatz geliefert. Das Konzept einer „captive fairing“-Konstruktion zielt darauf, Abläufe zu beschleunigen und die Wiederverwendung effizienter zu machen – ein wichtiger Hebel, wenn Neutron später skalieren soll.
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Verteidigungsauftrag bringt mehr Planbarkeit
Zusätzliche Stabilität kommt aus dem Regierungs- und Verteidigungsumfeld: Die U.S. Space Development Agency vergab einen Auftrag über 816 Millionen US-Dollar für Design und Bau von 18 Satelliten für eine Raketenabwehr-Satellitenkonstellation. Es ist der größte Einzelauftrag in der Firmengeschichte und stärkt das Segment „Space Systems“ – inklusive besserer Visibilität für künftige Erlöse.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Kongress finanziert Mars-Sample-Return nicht (Vorschlag: ca. 4 Mrd. USD)
- 81. Electron-Launch, zweite Mission binnen 8 Tagen
- Neutron: „Hungry Hippo“-Fairing an Startplatz geliefert
- SDA-Auftrag: 816 Mio. USD für 18 Satelliten (größter Einzeldeal)
Was als Nächstes zählt
Nach der Erholung notiert die Aktie aktuell bei 81,27 USD. Der nächste konkrete Termin ist der 26. Februar 2026, dann legt Rocket Lab Zahlen vor. Im Fokus dürften dabei weniger Mars-Projekte stehen, sondern vor allem zwei Dinge: wie stark sich der Großauftrag im Auftragsbestand und der Space-Systems-Dynamik niederschlägt – und welche messbaren Fortschritte das Management beim Übergang von Electron-Erfolg zu Neutron-Skalierung zeigt.
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