Rocket Lab steht nach dem Wochenende im Blickpunkt: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth besuchte am Samstag das Hauptquartier des Raumfahrtunternehmens in Long Beach und lobte die Produktionsstätte in höchsten Tönen. Gleichzeitig hob Investmentbank Needham ihr Kursziel auf 90 US-Dollar an. Doch während die Aktie nahe Allzeithochs notiert, sorgen massive Insider-Verkäufe für Gesprächsstoff.

Regierungsbesuch und Analystenvertrauen

Der hochrangige Besuch von Verteidigungsminister Hegseth unterstreicht die wachsende Bedeutung von Rocket Lab für die nationale Sicherheit. Erst kürzlich erhielt das Unternehmen einen Auftrag der Space Development Agency über 816 Millionen US-Dollar zum Bau von 18 Satelliten zur Raketenüberwachung. Hegseth betonte dabei die Strategie der Regierung, verstärkt auf "innovative" Raumfahrtunternehmen zu setzen – ein klares Signal zugunsten von Rocket Lab.

Needham bestätigte diese Einschätzung mit der Anhebung des Kursziels auf 90 US-Dollar bei einer "Buy"-Empfehlung. Die Analysten verweisen auf die erfolgreiche Umsetzung von Regierungsaufträgen und die Rekordleistung im Jahr 2025. Zuvor hatte bereits Cantor Fitzgerald seine positive Bewertung bekräftigt.

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Massive Insider-Verkäufe dämpfen Euphorie

Parallel zu den positiven Nachrichten werden allerdings Pflichtmitteilungen über erhebliche Aktienverkäufe von Insidern bekannt. CFO Adam Spice verkaufte am 5. Januar Aktien im Wert von rund 103 Millionen US-Dollar über einen vorher festgelegten Handelsplan. Auch COO Frank Klein trennte sich von Anteilen. Die schiere Größe der Transaktion wirft bei Anlegern Fragen auf, auch wenn solche Verkäufe oft im Voraus geplant sind.

Neutron-Rakete als Schlüsselprojekt

Die Bewertung von Rocket Lab hängt maßgeblich an der Entwicklung der mittelgroßen Neutron-Rakete. Das Management plant, Neutron im ersten Quartal 2026 zum Startplatz in Virginia zu transportieren, der Erstflug ist für Mitte des Jahres vorgesehen. Der Erfolg dieses Programms entscheidet darüber, ob das Unternehmen seine Position gegenüber etablierten Wettbewerbern ausbauen kann.

Die Akquisition des deutschen Laser-Kommunikationsanbieters Mynaric steht kurz vor dem Abschluss und soll die vertikal integrierte Space-Systems-Sparte stärken. Dieser Bereich macht mittlerweile einen erheblichen Teil des Auftragsbestands aus und verringert die Abhängigkeit vom reinen Launch-Geschäft.

Der bevorstehende Q4-Bericht wird zeigen, wie weit die Integration von Mynaric fortgeschritten ist und welche Fortschritte beim Neutron-Testprogramm erzielt wurden. Trotz der Insider-Verkäufe spricht die Kombination aus staatlicher Unterstützung, Analystenzuspruch und konkreten Projektfortschritten weiterhin für das Unternehmen.

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