Rocket Lab Aktie: Neutron verzögert sich
Rocket Lab hat das erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte hinter sich – und präsentierte zum Jahresabschluss sowohl Rekorde als auch einen Dämpfer. Während die Umsätze auf fast 600 Millionen Dollar kletterten, muss das mit Spannung erwartete Neutron-Raketenprojekt länger warten als geplant. Die Reaktion der Börse ließ nicht lange auf sich warten.
Rekordeinnahmen und verschobener Zeitplan
Am 31. Dezember bestätigte das Unternehmen vorläufige Jahreszahlen von rund 600 Millionen Dollar Umsatz – ein klares Signal für das Wachstum, das sich bereits in der beeindruckenden Kursentwicklung von knapp 178 Prozent über zwölf Monate widerspiegelt. Verantwortlich dafür waren vor allem die gestiegene Zahl an Electron-Starts und das ausgebaute Geschäft mit Raumfahrtsystemen.
Gleichzeitig gab CEO Peter Beck bekannt, dass der Erstflug der Neutron-Rakete auf Mitte 2026 verschoben wird. Ursprünglich sollte das mittelschwere Trägersystem noch Ende 2025 abheben. Beck begründete die Entscheidung mit einem umfangreichen Qualifizierungsprogramm und dem Anspruch, technische Zuverlässigkeit vor Tempo zu stellen. Der Schritt ist nachvollziehbar: Ein missglückter Erstflug hätte weitaus gravierendere Folgen als eine Verzögerung.
Electron läuft fehlerfrei, Auftragsbuch prall gefüllt
Abseits von Neutron zeigt sich die operative Stärke des Unternehmens. 21 Electron-Missionen wurden 2025 ohne einen einzigen Fehlstart abgeschlossen – eine nahezu Verdopplung der bisherigen Jahresbestleistung. Diese Konstanz hat Electron zur verlässlichsten Kleinrakete am Markt gemacht.
Das Auftragsbuch schwoll auf über 1,1 Milliarden Dollar an. Den größten Anteil daran hat der am 23. Dezember vergebene Vertrag mit der Space Development Agency über 816 Millionen Dollar. Rocket Lab wird 18 Satelliten für das Tracking-Layer-Programm bauen – ein klarer Beleg für die Transformation vom reinen Startanbieter zum integrierten Prime Contractor.
Insider-Verkauf kurz vor der Meldung
Kurz vor dem Jahreswechsel, am 30. Dezember, verkaufte Direktor Edward Frank 2.500 Aktien im Wert von rund 193.000 Dollar. Das Timing unmittelbar vor der strategischen Ankündigung sorgt für Aufmerksamkeit, auch wenn das Volumen überschaubar bleibt.
Was jetzt zählt
Der verschobene Neutron-Erstflug ist der wichtigste Katalysator für 2026. Die Aktie handelt nach wie vor nahe ihrer Höchststände – das zeigt, dass der Markt langfristig an die Positionierung des Unternehmens als ernsthaften SpaceX-Konkurrenten glaubt. Der massive SDA-Auftrag schafft zudem eine stabile Umsatzbasis, die kurzfristige Verzögerungen bei Neutron abfedert. Entscheidend wird nun die Umsetzung dieses Vertrags und die pünktliche Lieferung im zweiten Quartal 2026.
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