Rekorderlöse, ein prall gefülltes Auftragsbuch und ein Analyst, der sein Kursziel deutlich anhebt — Rocket Lab USA startet die Handelswoche mit einer Reihe von Meldungen, die ein klares Bild zeichnen: Das Unternehmen wächst schnell, verbrennt aber weiterhin Geld.

Rekordkurs bei Umsatz und Aufträgen

Das Geschäftsjahr 2025 war das stärkste in der Unternehmensgeschichte. Der Gesamtumsatz kletterte um 38 Prozent auf 602 Millionen US-Dollar, allein das vierte Quartal steuerte rund 180 Millionen Dollar bei — ein Plus von knapp 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bruttomarge lag dabei bei 44,3 Prozent.

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Noch auffälliger ist die Entwicklung beim Auftragsbestand: Er wuchs um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Davon sollen rund 685 Millionen Dollar innerhalb der nächsten zwölf Monate in Umsatz umgewandelt werden — gestützt durch einen 816-Millionen-Dollar-Vertrag mit der Space Development Agency, dem bislang größten Einzelauftrag des Unternehmens.

Operativ hält das Tempo an. Im März 2026 absolvierte Rocket Lab zwei erfolgreiche Missionen innerhalb von sechs Tagen — von Neuseeland und Virginia aus. Insgesamt flog das Unternehmen 2025 genau 21 Starts, alle erfolgreich.

Analyst hebt Kursziel an — CFO verkauft Anteile

Cantor Fitzgerald erhöhte Anfang März sein Kursziel für Rocket Lab von 72 auf 85 US-Dollar und bestätigte die Einstufung „Overweight". Am 13. März bekräftigte die Bank ihre Kaufempfehlung erneut. Der Titel notiert aktuell bei rund 68 Dollar — mit einer Marktkapitalisierung von knapp 39 Milliarden Dollar.

Gleichzeitig meldete CFO Adam Spice am 2. März den Verkauf von 59.714 Aktien. Solche Transaktionen sind meldepflichtig, aber nicht ungewöhnlich für Führungskräfte mit aktienbasierter Vergütung.

Neutron bleibt das zentrale Fragezeichen

Reicht der Fortschritt beim Neutron-Programm aus, um die anhaltenden Verluste zu rechtfertigen? Der Erststart der neuen Mittelklasse-Rakete wurde auf das vierte Quartal 2026 verschoben, nachdem ein Tanktest der ersten Stufe fehlgeschlagen war. Der SDA-Vertrag für Neutron hat ein Gesamtvolumen von bis zu 805 Millionen Dollar — ist also fest eingeplant, aber noch nicht verdient.

Trotz der starken Umsatzzahlen schrieb Rocket Lab 2025 einen Nettoverlust von rund 198 Millionen Dollar. Wachstum und Kapitalverbrauch laufen parallel.

Aktionärsversammlung und Q1-Zahlen rücken näher

Bis zum 22. März müssen Aktionäre Anträge für die Hauptversammlung am 20. Mai einreichen — ein früherer Termin als im Vorjahr, der entsprechende Fristen ausgelöst hat. Kurz darauf folgen die Quartalszahlen für Q1 2026, für die das Unternehmen einen Umsatz zwischen 185 und 200 Millionen Dollar in Aussicht gestellt hat. Ob die Margenentwicklung mit dem Wachstum Schritt hält, wird der nächste konkrete Gradmesser sein.

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